Source: https://unternehmen.union-investment.de/verantwortung/sozialesengagement/wir-fuer-morgen/bewerbungsvideos-umwelt
Jurysitzung
Wir für morgen 2026
In Europa gibt es noch echte Urwälder, aber keiner weiß wo. Seit fast 40 Jahren setzten sie sich für den Schutz der Natur in Europa ein. Ziele: die letzten Urwälder Europas finden und strikt zu schützen. Im Balkan haben große Urwaldflächen überlebt. Es gibt aber keine vollständige Übersichtskarte. Sie werden unerkannt weiter abgeholzt und zerstört. Das wollen sie ändern. Sie haben eine wissenschaftliche Methode entwickelt, um Urwälder zu finden und zu kartieren. 20 NGO-Mitarbeitende aus 5 Balkanstaaten wurden von ihnen in der Methode geschult. Sie gehen Hektar für Hektar durch Wälder, prüfen die Urwaldqualität und kartieren sie. In Montenegro und Kroatien haben sie ihre ersten Urwaldflächen kartiert. Damit schaffen sie die Grundlage dafür, dass diese Wälder unter Schutz gestellt werden, können. Einen Hektar zu kartieren kostet 10 Euro. Mit dem Preisgeld können sie 3500 Hektar kartieren und so die letzten Urwälder Europas sichtbar machen und ihre Zukunft sichern.
Sie verleihen Spielzeug an Kinder. Gerade in der Kleinkindphase wird Spielzeug nur kurz genutzt. Spielzeug länger nutzbar machen ist der klare ökologische Nutzen. Spielzeug ist Lernzeug. In diesem Alter entsteht die Basis für Konzentration, Kreativität, Sprache und Verständnis. Deswegen ist es wichtig, dass alle Familien und Kinder unkompliziert Zugang zu entwicklungsförderndem Spielzug bekommen. Spielzeug verbindet. Bei ihnen sind alle Familien eingeladen vor Ort zu spielen und ins Gespräch zu kommen. So macht Nachhaltigkeit spaß, ökologisch und sozial. Sie prägen das Thema positiv, da wo es am stärksten wirkt, in der Kindheit auf der Emotionsebene. Das Preisgeld will sie nutzen, um weitere Standorte zu eröffnen und das Konzept bekannter zu machen.
Sie haben einen bundesweiten Entsiegelwettbewerb ins Leben gerufen, wo alle Schulen, Kitas, Sportvereine und alle, die mit Jugendlichen zu tun haben, mitmachen können. Es geht darum, wer am Ende einer Saison (Ende Oktober) die meisten Pflastersteine aus dem Boden genommen hat und gegen Pflanzen eingetauscht hat. Es wird immer heißer und mit Jugend pflastert ab, wollen sie dafür sorgen, dass die Städte grüner werden und dadurch auch kühler. Das Besondere an Jugend pflastert ab ist, dass sie als Mutter, Sohn, Team gestartet haben und inzwischen weitere Jugendliche und Erwachsene dazu gekommen sind. Sie wollen in Hamburg starten und sind inzwischen bundesweit tätig und haben starke Partnerschaften mit den Rabauken vom FC St. Pauli, mit dem Städtewettbewerb Abpflastern und der Schirmherrin, Luisa Neubauer. Es ist heiß und unsere Städte sind komplett versiegelt. Mit dem Preisgeld wollen sie ihren Wettbewerb bekannter machen und genau da ansetzen.
Sie unterstützen Projekte, die die Ökosysteme und die Menschen in Flüchtlingscamps stärken. Vision: Dass regenerative Lösungen das neue Normal in Camps weltweit werden. Die Partner im Flüchtlingscamp in Uganda schulen andere geflüchtete in regenerativen Methoden. Sie bauen Komposttoiletten für Bodengesundheit, Sicherheit und Würde. Sie produzieren gerade tonnenweise Biochor, um CO2 zu binden und ihre Böden zu regenerieren. Der regenerative Ansatz bekämpft mehrere Krisen auf einmal. So schaffen sie gemeinsam schon heute skalierbare Modelle für die Welt. Das Preisgeld möchten sie verwenden, um Paulinho beim Aufbau eines regenerativen Waldgartens in Nakivale zu unterstützen, der bis zu 200 Haushalten Nahrung und Einkommensperspektiven sichert.
Sie begleiten eine Frauengruppe in Uganda auf ihrem Weg zu einem existenzsichernden Einkommen aus dem Kaffeeanbau. Rund 40 Frauen und Familien trocknen ihre Kaffekirschen aktuell auf Planen auf dem Boden. Das macht sie anfälliger für Schädlinge und senkt die Qualität und damit auch den Preis, den die Frauen für ihre Arbeit bekommen. Gemeinsam mit der Frauengruppe möchten sie erhöhte Sonnenbetten bauen, damit sie lernen ihren Kaffee hochwertiger zu trocknen. Das Preisgeld finanziert die Materialien und den Bau erster Sonnenbetten durch die Frauengruppe vor Ort. Die Frauen lernen in einer Trainingsreihe wie sie die Betten richtig nutzen und die Qualität des Kaffees prüfen. So bauen sie eignes Wissen auf und können in Zukunft die Kaffeepreise besser verhandeln.
Sie setzten sich für eine Wirtschaft und Gesellschaft ein, in der es keinen Abfall mehr gibt, sondern nur Kreisläufe. Mit dem Commuityhub haben sie einen Ort für Menschen und Organisationen geschaffen, die an einer Welt arbeiten, in der all unser Handeln positive ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen hat. Es gibt viel zu wenig Orte, die für diese Themen offenstehen und für Workshops, Bildungsformate und Events genutzt werden können. Sie schließen die Lücke. Mit ca. 100 Partnern aus Architektur, Handwerk und Industrie zeigen sie, wie sich Cradle to Cradle umsetzten lässt. Das Preisgeld wollen sie in den Ausbau des Communityhubs investieren. In Kapazitäten für Community und Eventmanagement, um noch mehr Organisationen langfristig einzubinden und für Bildungsformate und Veranstaltungen. Der Ort ist für alle, die mit ihrer Arbeit Menschen und Umwelt stärken.
ReGenrocks ist eine gemeinnützige Lern und Aktionsplattform. Sie hilft Jugendlichen von 13 bis 19 Jahren, regenerative Zukunftsthemen zu entdecken, Gleichgesinnte und Mentoren zu finden und eigene Ideen in reale Projekte zu verwandeln. Das Wissen über Klima, Biodiversität und gesellschaftliche Herausforderungen ist stark fragmentiert. Was fehlt, ist ein sicherer Lernort, der Nachhaltigkeitswissen mit Gemeinschaft und konkretem Handeln verbindet. Genau das macht das Projekt besonders. Sie verbinden Bildung, Soziales und Umwelt in einem Wirkungsweg. Learn, Connect, Act. Junge Menschen werden nicht nur informiert, sondern selbst aktiv. Digital aufgebaut, lässt sich das Modell mit lokalen Partnern international skalieren. Mit dem Preisgeld wollen sie neue Umweltbildungsangebote entwickeln, die nicht beim Lernen enden. Gemeinsam mit Schulen und gemeinnützigen Partnern sollen daraus Action Groups und konkrete lokale Projekte entstehen.
Baumland Kampagne. Ein Team aus 10 Personen, das sich bundesweit engagiert für mehr Bäume, das Akteure vernetzt und sich bei politischen Entscheidungsträgerinnen für bessere Rahmenbedingungen einsetzt. Mit ihrem Projekt Stadtbaumglück starten sie eine Bildungsoffensive und schaffen einen systemischen Hebel. Sie zeigen Kommunen, wie man mehr Bäume pflanzt und langfristig erhält. Mit innovativen Pflanzverfahren und guter, konsequenter Jungbaumpflege. Dazu entwickeln sie eine praxisnahe Broschüre. Sie liefert konkrete Lösungen und bringt sie zu den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, die unsere Städte gestalten. StadtbaumGlück soll bundesweit in 10.000 Kommunen die notwendigen Veränderungen bringen, hinzu mehr und gesünderen Bäumen und damit hinzu lebenswerten Städten für uns alle.
Sie geben in Sambia seit über 40 Jahren geretteten Schimpansen und vielen weiteren Wildtieren ein temporäres oder auch dauerhaftes Zuhause. Umwelt und Artenschutz denken sie immer langfristig, weshalb sie in ihrem Conservation Education Programm auch die zukünftigen Generationen, also Kinder und lokale Communities, für den Naturschutz ausbilden. Gerade in ländlichen Regionen Sambias fehlen oft nachhaltige Einkommensalternativen, sodass Menschen auf illegale Abholzung oder sogar Wilderei zurückgreifen müssen. Ihr Bildungsprogramm verbindet Umweltbewusstsein mit konkreter Befähigung und schafft so eine Generation, die sich aktiv für den Erhalt der Natur, die sie umgibt, einsetzt. Sie verbinden den Schutz von Tieren und ihrem Lebensraum mit der Bildung und Beteiligung der Menschen, die mit ihnen Leben. Das gibt es so kein zweites Mal im Land. Ihr Modell ist über mehrere Jahre erprobt, Lokal verankert und von Chum Funchi aus auf weitere Schulen und Gemeinden skalierbar. Mit dem Preisgeld wollen sie 2027 ein gesamtes Schuljahr Conservation Education ermöglichen. Das beinhaltet Clubs Nature Camps in den Ferien und Workshops mit den Gemeinden. Vor allem wollen sie ihr outreach Programm ausweiten, auf weitere Regionen Sambias in den Conservation Education bisher kaum verfügbar ist. Sie schützen nicht nur das, was heute da ist, sondern bilden auch die aus, die es morgen bewahren.