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Aktuelles Alle Kapitalmarktmeinungen US-Shutdown endet, doch die Unsicherheit bleibt
US-Shutdown endet, doch die Unsicherheit bleibt
Tobias Schmidt, Leiter Portfoliomanagement
Nach 43 langen Tagen war es in der abgelaufenen Woche endlich so weit: Der längste Shutdown der US-Geschichte ist beendet. Dass es nach dem Stillstand nun weitergeht, ist zweifelsfrei eine gute Nachricht für die Bürger in den Vereinigen Staaten ebenso wie für die US-Wirtschaft. Die Probleme sind damit keinesfalls behoben. Millionen US-Amerikaner stehen vor der fast schon existenziellen, aber weiterhin ungelösten Frage, wie es mit den Krankenversicherungszuschüssen weitergeht. Aber es sind damit auch Herausforderungen verbunden, die vor allem die Kapitalmärkte beschäftigen. Ob die Wirtschaftsdaten in der nächsten Woche Aufschluss geben, ist fraglich.
Konkret geht es in der nahen Zukunft für Volkswirte und Investoren um die Frage: Mit welchen Daten kann man in den kommenden Wochen überhaupt rechnen und wie verlässlich sind sie?
Denn: In der Zeit des Regierungsstillstands sind zum einen viele Datenveröffentlichungen ausgeblieben. Schwerer wiegt jedoch, dass viele Daten, etwa zur Preisentwicklung oder Haushaltsbefragungen, mangels verfügbaren Personals gar nicht erst erhoben werden konnten. Wie viele der ursprünglich für die neue Woche angekündigten Daten tatsächlich auch veröffentlicht werden, vermochte zuletzt auch das Weiße Haus nicht verlässlich zu sagen. Für die Kapitalmärkte ist das eine schlechte Nachricht, denn sie können mit Ungewissheit nicht gut umgehen. Für die kommenden Wochen sollten Anleger daher mit Kursschwankungen rechnen.
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