Zukunftsthemen

Die heutige Zeit ist schnellebig - das macht auch vor den Kapitalmärkten nicht halt. Die Zyklen sind kürzer, die Märkte volatiler als jemals zuvor. Manche Dinge bleiben aber auch so lange wie noch nie erhalten - etwa niedrige Zinsen. Vorausschauend zu handeln und für die Fragen von morgen schon heute Antworten zu haben, das übernehmen wir mit unseren Zukunftsthemen.

Finanzbildung

Schüler vermitteln als Paten Finanzthemen an ihren Schulen, eine App erklärt, wie verschiedene Finanzprodukte funktionieren, ein Brettspiel zeigt und erläutert Themen rund um das Thema Geld und Finanzen im Laufe eines Lebens – all dies könnten praktische Ideen sein, wie man Menschen, vor allem jungen Menschen, das Thema Geld, Geldanlage und Finanzen näher bringt. Dass dies dringend nötig ist, darüber sind sich Experten längst einig. Auch die Ergebnisse zahlreicher Studien bestätigen diese Diagnose.

Finanzbildung

Große Wissenslücken haben viele Deutsche altersübergreifend zum Beispiel bei den Themen Altersvorsorge, Zinsen und Schulden, Ratenzahlung und Haushaltsbudget, Zinsen und Sparen oder Versicherungen. Union Investment hat sich des Themas u. a . in einer Konferenz und einem Workshop zum Thema Finanzbildung angenommen. Experten aus Schule, Politik, Wirtschaft und Banken diskutierten dabei in mehreren Gesprächsrunden über Herausforderungen und Lösungen. Sie waren sich aber in einer Sache einig: Es besteht Handlungsbedarf.

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Die Deutschen sparen - aber ineffizient

Die Deutschen machen ihrem Ruf als Sparweltmeister weiter alle Ehre: Das Finanzvermögen der deutschen Privathaushalte hat sich in den vergangenen 20 Jahren mit einem Plus von 95 Prozent nahezu verdoppelt. Paradoxerweise landet das meiste Geld der Sparerinnen und Sparer jedoch weiterhin auf dem Girokonto. Dies sorgt dafür, dass allein 2019 jeder Bundesbürger mit Ersparnissen auf dem Giro- und Tagesgeldkonto sowie in Termin- und Spareinlagen im Schnitt 380 Euro verloren hat. 

Sparstudie

Es ist ein Paradox: In der Nullzins-Ära scheint Rendite keine Rolle zu spielen. Über 40 Prozent des Finanzvermögens lagern in Zinsprodukten, die nicht nur kaum Erträge generieren, sondern Sparern mittlerweile sogar real Verluste bescheren. Trotz Negativzinsen wurde das Geld von Sicht-, Termin- und Spareinlagen in wenig rentierliche Anlagen umgeschichtet: Seit 2000 stieg der Anteil von Bargeld und Sichteinlagen von 10 auf 28 Prozent. Anlegende suchen nach Alternativen, scheuen sich aber vor Risikoanlagen. Ensprechend  befindet sich der Anteil, den Erträge wie Zinsen und Kurszuwächse an der Vermögenszunahme ausmachen,  seit Jahren im freien Fall. Vor einer Dekade betrug er noch 71 Prozent. Durch den Rückgang der Zinsen ist dieser Anteil auf 25 Prozent abgestürzt. Der Kapitalzuwachs speiste sich in 2019 bei denen, die ihr Geld auf Tagesgeld-, Festgeld- und Sparkonten halten, zu 98 Prozent – also fast vollständig – aus Sparanstrengungen.

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Die Evolution des Sparens

Rund jeden zehnten Euro seines Nettoeinkommens legt der Durchschnittsdeutsche im Schnitt pro Jahr zurück. Die Sparmotive unterscheiden sich deutlich. Die einen sparen auf ein bestimmtes Ziel, die anderen wollen sich durch die Rücklagen ein Gefühl der Sicherheit verschaffen. 

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In die Zukunft investieren

Wir gestalten die Zukunft nachhaltig. Als treuhänderisch und vorausschauend handelndes Unternehmen setzen wir uns ein für die nachhaltigen Themen Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Wir begleiten den gesellschaftlichen Wandel zu einem nachhaltigen Finanzsystem aktiv mit.