Die Zukunft der Innenstädte

Die Innenstädte stehen vor massiven strukturellen Umbrüchen. Die Corona-Pandemie hat den Wandel im Handel beschleunigt. Gleichzeitig boomt die Logistikbranche und rückt näher in die Zentren. Was ist zu tun, um unsere Innenstädte lebenswert zu erhalten?

Diese Gretchenfrage ist nur interdisziplinär, mit viel Kreativität und Marktkenntnis zu beantworten. Union Investment stellt sich dieser Herausforderung und bringt ihre breit gefächerte Expertise im Investment Management und Asset Management ein. Neben den Dauertrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist die Auflösung klassischer Nutzungsarten das bestimmende Thema. Eine Transformation zu Mixed-Use-Objekten und -Quartieren findet statt. In solchen gemischtgenutzten Räumen entwickelt sich ein gut funktionierendes Zusammenspiel von verschiedenen Immobilienarten, das den sich verändernden Bedürfnissen der Menschen Rechnung trägt. Für die Neubelebung der Innenstädte könnte der begonnene Transformationsprozess zu Mischnutzungen eine große Chance sein, um zukunftsfähig, effizient und nachhaltig zu werden. Je flexibler, desto besser – denn die Nachfragetrends bleiben weiterhin hoch dynamisch.

Erforschen Sie, welche Chancen und Wachstumspotenziale Union Investment für die einzelnen Nutzungsarten sieht

  • Logistik

    Der rasante Aufstieg des Onlinehandels stärkt die Nachfrage nach Logistikimmobilien. Diese haben sich in ihrer baulichen Qualität und flexiblen Funktionalität in den letzten Jahren extrem weiterentwickelt. Neben großen Lagerhallen am Stadtrand, die zum Teil sogar mehrgeschossig gebaut werden, gibt es für die „letzte Meile“ auch immer häufiger Logistikimmobilien in den Innenstädten. Doch auch innerhalb der Gebäude stehen große Veränderungen an: Mit Robotern, Drohnen und anderen Technologien spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Für Union Investment sind Logistikimmobilien nicht mehr nur Portfoliobeimischung, sondern strategischer Baustein für Wachstum.

  • Büro

    Das Arbeiten im Homeoffice als fester Baustein einer neuen Arbeitskultur bedeutet nicht, dass klassische Büroarbeitsplätze zum Auslaufmodell werden. Ein Einbruch der Büroflächennachfrage ist nicht in Sicht, vor allem nicht in Core-Lagen. Mögliche Flächenrückgaben werden aufgrund der noch bestehenden Mietverträge gestreut über die kommenden Jahre anfallen und dürften durch die steigende Zahl der Bürobeschäftigten kompensiert werden. Langfristig gesicherte Büroflächen werden daher für Unternehmen in Zukunft wesentlicher Bestandteil eines hybriden Arbeitsplatz-Ökosystems sein: als Anker-Fläche für Markenidentität, Talent-Magnet und für die Ausführung unabdingbarer Präsenz-Funktionen. Diese Anker-Flächen werden um flexible, mobile und zunehmend digitalbasierte Arbeitsplatzmodelle ergänzt.

  • Hotel

    Die Corona-Pandemie hat zu einer unverschuldeten Krise in der Hotellerie geführt, ist jedoch eine zeitlich begrenzte Herausforderung und damit keine strukturelle Krise. Solange man noch nicht im Internet übernachten kann, und Videokonferenzen den Wert menschlicher Begegnungen nicht ersetzen können, hat die Branche keinen essenziellen Trend verschlafen. Union Investment bleibt starker Partner der Hotellerie. Dabei beobachtet und fördert Union Investment die Entwicklung neuer resilienter Konzepte in ihrem Bestand. In den Fokus rücken dabei Freizeithotels. Durch ein aktives Asset Management und Investitionen in den Bestand wie komplexe bauliche Umgestaltungen, Restrukturierungen und vorgezogene Mietvertragsverlängerungen sorgt Union Investment während der Krise dafür, dass die Objekte und Nutzerstrukturen für die Zukunft bestmöglich aufgestellt sind.

  • Einzelhandel

    Union Investment setzt weiterhin auf ein starkes und zukunftsorientiertes Portfolio aus Geschäftshäusern, Fachmarktzentren und Shopping-Centern. Immer wichtiger werden dabei Fachmarkt- und Nahversorgungszentren mit hohem Lebensmittelanteil. Neue resiliente Konzepte für den Einzelhandel werden entwickelt. Dazu gehören die Kombination aus Einkaufen, Liefern und Abholen, aber auch die Transformation oder Umnutzung zu Multi-Use-Objekten. Dieser Nach- oder Neunutzung von Einzelhandelsimmobilien spielt die zunehmende Flächenkonkurrenz in den urbanen Bereichen in die Karten. Die Möglichkeiten der Konversion sind vielfältig und abhängig von der Lage, der physischen Fläche und finanziellen Betrachtungen.

  • Wohnen

    Gewohnt wird immer, und Wohnraum ist nach wie vor ein knappes Gut. Union Investment setzt auf Micro-Living. Wohnen auf Zeit und wenig Raum ist keine kurzfristige Modeerscheinung, sondern die Antwort auf soziodemografische Veränderungen und die steigende Flexibilität in der Arbeits- und Ausbildungswelt. Insbesondere bei kleinen Wohnungen in Großstädten besteht eine Lücke zwischen Angebot und Nachfrage, die Union Investment mit ihrem Fokus auf Studierenden- und Mikroapartments sowie Serviced Apartments zu schließen versucht. Mit der Übernahme des Wohnspezialisten ZBI baut Union Investment Kompetenzen strategisch auf und schafft die Voraussetzung für weiteres Wachstum.

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