Mario Beck, Leiter Personalservice

Eine neue Aufgabe bedeutet für mich, eine neue Perspektive einnehmen zu können.

Über den Tellerrand

Seit August 2020 leitet Mario Beck, 43, die Abteilung Personalservice. Bereits wenige Wochen später arbeiteten nahezu alle Mitarbeitenden von Union Investment aufgrund der Corona-Pandemie dauerhaft im Homeoffice. Für ihn in seiner neuen Rolle bedeutete das eine echte Herausforderung.

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Wer mit Mario Beck spricht, merkt schnell, dass er ein offener Mensch ist. „Ich treffe mich gerne mit Freunden, um mich mit ihnen auszutauschen und gemeinsam zu kochen“, erzählt er, angesprochen auf seine Hobbys. „Dabei probieren wir auch gerne mal etwas Neues aus.“ Natürlich zähle auch das gemeinsame Essen zur gelungenen Abendgestaltung, doch in Pandemiezeiten schrumpft der Kreis derjenigen, die auf den Teller und darüber hinaus blicken, naturgemäß. 

Die Anzahl der Kolleginnen und Kollegen, mit denen Beck sich von Angesicht zu Angesicht austauschen kann, verkleinerte sich kurz nach seinem beruflichen Aufstieg im August 2020 ebenfalls. „Union Investment hat sehr verantwortungsvoll auf die Pandemiesituation reagiert. Der Großteil auch meiner Mitarbeitenden ist aus diesem Grund rund zehn Wochen nach meinem Start in der neuen Position dauerhaft ins Homeoffice gewechselt.“ Beck selbst arbeitete ebenfalls überwiegend mobil von zuhause.

Erfolgsfaktor Empathie

Die plötzliche Distanz beschäftigte ihn in zweierlei Hinsicht: „Ich lege viel Wert darauf, mich mit anderen Mitarbeitenden auszutauschen“, sagt Beck. „Ich schätze die Art, wie wir bei Union Investment miteinander arbeiten und interagieren. Wir haben eine sehr offene Unternehmenskultur, die von Partnerschaftlichkeit und Begegnungen auf Augenhöhe geprägt ist.“ Dadurch sei es sehr einfach, auch mit fachfremden Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen und so über den Tellerrand des eigenen Schaffens zu blicken.

Gleichzeitig sah Beck sich aber auch vor einer großen Herausforderung in seinem persönlichen Verantwortungsbereich: „Ich sehe es als Kernaufgabe einer guten Führungskraft, die Kolleginnen und Kollegen aus dem Team zu verstehen und ihnen individuell zu begegnen. Jeder tickt anders und hat ganz spezifische Bedürfnisse und Motive. Manche brauchen möglichst große Freiheitsgrade, um motiviert zu sein und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, andere hingegen klare Vorgaben, um Orientierung zu haben.“ Da sei es wichtig, stets ein offenes Ohr zu haben und sowohl für fachliche als auch persönliche Themen ansprechbar zu sein. „Man braucht Einfühlungsvermögen, muss wissen, was den oder die Einzelne bewegt. Das gilt besonders dann, wenn ich meine Führungskräfte als Sparringspartner und Coach begleite, was ich im Rahmen meiner neuen Rolle auch sehr gerne tue.“

Ich sehe es als Kernaufgabe einer guten Führungskraft, die Kolleginnen und Kollegen aus dem Team zu verstehen und ihnen individuell zu begegnen.

Mario Beck

Leiter Personalservice

Den Arbeitsalltag im Homeoffice gestalten

Besonders wichtig war es für Beck aus diesem Grund, den Arbeitsalltag im Homeoffice so zu gestalten, dass in dieser besonderen Situation auch weiterhin ein möglichst hohes Maß an Austausch und Vernetzung möglich ist. Dabei ist es wichtig, persönliche Beziehungen über unpersönliche Kanäle entsprechend aufrecht zu erhalten. „Selbst kurze persönliche Begegnungen und Abstimmungen beim Kaffeeholen, erfordern nun einen Termin. Ich habe innerhalb der ersten Wochen gelernt, mich so zu organisieren, dass der notwendige Dialog nicht zu kurz kommt und verabrede mich regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen zu einem kurzen virtuellen Kaffee.“

Neue Herausforderungen ermöglichen neue Perspektiven

Nichtsdestotrotz verbindet Beck die Rückkehr in den normalen Geschäftsbetrieb auch mit einer Erwartung an seine eigene weitere Entwicklung: „Mein Ziel ist es, meine neue Rolle als Abteilungsleiter bestmöglich auszufüllen. Inhaltlich ist das herausfordernd, da wir in der Abteilung Personalservice sehr viele unterschiedliche sowie komplexe Themenbereiche verantworten und außerdem über drei Unternehmensstandorte verteilt sind.“ Doch Beck schätzt diese Herausforderungen: „Langeweile ist für mich das Allerschlimmste. Ich schätze einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag mit vielen persönlichen Begegnungen und neuen Aufgabenstellungen. Eine neue Aufgabe bedeutet für mich auch, eine neue Perspektive einnehmen zu können. Auf diese Weise kann man sich ständig weiterentwickeln und gemeinsam mit seinen Aufgaben wachsen.“

Mario Beck ist 43 Jahre alt und verheiratet. Bereits seit 2007 ist er für Union Investment tätig. Als Abteilungsleiter trägt er die Verantwortung für die standortübergreifenden Personalservicefunktionen wie Gehaltsabrechnung und die administrativen Serviceprozesse sowie die betriebliche Altersversorgung und das Gesundheitsmanagement. 

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