Vorsätze für 2021: Gesundheit und Familie im Fokus

  • Gesundheit und Familie im Fokus der guten Vorsätze für 2021
  • Aktien- und Aktienfondsbesitzer sind mit ihrer Geldanlage zufrieden, dies gilt besonders für die Jüngeren
  • Die Attraktivität und der Besitz nachhaltiger Geldanlagen erreichen jeweils Höchstwerte

Frankfurt am Main, 16. Dezember 2020 – Ein turbulentes Jahr mit nie da gewesenen Herausforderungen neigt sich dem Ende zu, in dem vor allem die Corona-Pandemie die Menschen in Atem gehalten hat. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die guten Vorsätze für das kommende Jahr bei den meisten Menschen um das Thema Gesundheit drehen. Für die eigenen finanziellen Verhältnisse glaubt die Mehrheit der deutschen Sparerinnen und Sparer an Konstanz. Am eigenen Sparverhalten möchte die Mehrheit nichts ändern, an den Anlageformen schon eher. Nachhaltige Geldanlagen finden immer mehr Menschen attraktiv. Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Gesundheit und Familie im Fokus der guten Vorsätze für 2021

Mehr als die Hälfte der Deutschen (59 Prozent) nimmt sich für das kommende Jahr vor, mehr für die eigene Gesundheit zu tun. Gute Vorsätze haben viele auch für die Familie gefasst (46 Prozent). Für knapp ein Drittel (32 Prozent) steht der Beruf im Fokus des neuen Jahres. Immerhin ein Viertel (25 Prozent) hat sich vorgenommen, im neuen Jahr die eigenen Finanzen in den Blick zu nehmen. Eine Mehrheit (53 Prozent) erwartet, dass auch das neue Jahr ähnlich verlaufen wird wie 2020. Knapp drei von zehn Befragten (29 Prozent) glauben, es könnte turbulenter werden, 18 Prozent gehen davon aus, dass der Jahresverlauf ruhiger sein wird.
Die Mehrheit der Befragen (71 Prozent) geht trotz des andauernden Corona-Geschehens von einer konstanten finanziellen Situation in ihrem Haushalt in den nächsten 6 Monaten aus (Vorquartal: 69 Prozent). An eine verbesserte eigene Finanzlage glauben 16 Prozent. 13 Prozent meinen, dass sie mit ihren eigenen Finanzen im kommenden Jahr schlechter dastehen werden. Die entspricht in etwa dem Niveau des dritten Quartals 2020 (12 Prozent).
Aus dieser Einschätzung der persönlichen finanziellen Zukunft leiten die Meisten (77 Prozent) ab, an ihrem Sparverhalten nichts zu ändern. Auf jeden Fall mehr sparen möchten 14 Prozent, das sind in etwa genauso viele wie noch vor drei Monaten (17 Prozent), wo dieses Ergebnis sprunghaft angestiegen war. Sieben Prozent der Umfrageteilnehmer möchten weniger sparen (Vorquartal: 7 Prozent). „Insbesondere jüngere Sparer sorgen finanziell für die Zukunft vor, denn hier ist der Anteil derer, die mehr sparen wollen besonders hoch. 27 Prozent der 20- bis 29-Jährigen wollen mehr Geld zurücklegen als zuletzt“, meint Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Die Motive fürs Sparen bleiben im Vergleich zu den Vormonaten ähnlich. Im Fokus stehen die eigene private Altersvorsorge (79 Prozent), die Rücklage für Notfälle (75 Prozent) und das Sparen für größere Anschaffungen (61 Prozent).

Aktien- und Aktienfondsbesitzer sind mit ihrer Geldanlage zufrieden, dies gilt besonders für die Jüngeren 

Die beschlossenen Konjunkturpakete der Europäischen Union und der Bundesregierung sorgen u.a. auch dafür, dass sich am Zinsniveau so schnell nichts ändern wird. Dies sehen auch die meisten Befragten so: Die Mehrheit (65 Prozent) rechnet mit konstant niedrigen Zinsen. Interessanterweise wollen aus dieser Einschätzung heraus 32 Prozent der Befragten Konsequenzen für ihre Geldanlagen ziehen.
Dennoch sind die meisten der befragten Sparerinnen und Sparer zufrieden mit ihrer derzeitigen Form der Geldanlage - insbesondere Aktien- und Aktienfondsbesitzer. Jeweils etwa die Hälfte derer, die eine solche Geldanlage besitzen, äußert sich damit sehr zufrieden. Über die Mehrheit der Anlageformen hinweg sind die 20- bis 29-jährigen Anleger zufriedener mit ihrer Geldanlage als die älteren Altersgruppen. „Dies ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass diese Altersgruppe nur das Nullzins-Niveau kennt und sich daher mit chancenreichen Anlagen beschäftigt, um eine adäquate Rendite zu erzielen“, kommentiert Gay.

Die Attraktivität und der Besitz nachhaltiger Geldanlagen erreichen jeweils Höchstwerte

Attraktiv finden die Befragten nachhaltige Geldanlagen: 57 Prozent äußern dies. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als im Vergleich zum ersten Quartal 2020 und gleichzeitig ein neuer Höchststand seit acht Jahren, als im Anlegerbarometer diese Frage zum ersten Mal gestellt wurde. Unter denen, die nachhaltige Geldanlagen attraktiv finden, sind mehr als zwei Drittel (64 Prozent) Frauen. Insgesamt steigt auch der Anteil derer, die bereits in nachhaltigen Anlagen investiert sind, auf 18 Prozent. Dies ist ebenfalls eine neuer Rekordwert im Zeitrahmen von acht Jahren (8 Prozent) und im Vergleich zum ersten Quartal 2020 eine Steigerung um weitere 4 Prozentpunkte. Beim Besitz von nachhaltigen Geldanlagen liegen Frauen und Männer übrigens gleichauf. „Ein Grund für das steigende Interesse der Sparerinnen und Sparer könnte sein, dass die Berücksichtigung von nachhaltigen Anlagekriterien sich positiv auf die Ertragsaussichten auswirkt“, folgert Gay.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das vierte Quartal erhob Forsa die Daten vom 2. bis 10. November 2020. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.

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Sandra Lorke

Sandra Lorke

Pressesprecherin

Privatkundengeschäft, Portfoliomanagement

Telefon: 069-2567-2641

E-Mail: sandra.lorke@union-investment.de

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