Union Investment wächst weiter

  • Nettoabsatz im institutionellen Geschäft um 50 Prozent gestiegen
  • Privatkundengeschäft mit unverändert hohem Momentum
  • Kunden kommen aus der Mitte der Gesellschaft

Frankfurt, 26. Juli 2017 – Union Investment ist weiter auf Wachstumskurs. Mit 14,0 Mrd. Euro konnte die genossenschaftliche Fondsgesellschaft in den ersten sechs Monaten den guten Nettoabsatz des Vorjahres (1. Halbjahr 2016: 10,6 Mrd. Euro) noch einmal deutlich übertreffen. „Wir zählen auch in diesem Jahr zu den absatzstärksten Fondsgesellschaften und wachsen seit Jahren überproportional im Branchenvergleich. Allein von Ende 2014 bis Mai 2017 ist unser Marktanteil in Deutschland kontinuierlich von 12,4 auf 14,2 Prozent gestiegen“, sagt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment. Die Assets under Management stiegen im Vergleich zur Jahresmitte 2016 um 12,4 Prozent von 275,4 Mrd. Euro auf 309,6 Mrd. Euro.

Der Nettoabsatz des institutionellen Geschäfts lag im ersten Halbjahr mit 9,9 Mrd. Euro 50 Prozent über dem Vorjahreswert (6,6 Mrd. Euro). Die Assets under Management, die Union Investment für institutionelle Kunden verwaltet, erreichten mit 180,4 Mrd. Euro (158,1 Mrd. Euro) einen neuen Höchststand. Gefragt waren im ersten Halbjahr 2017 vor allem Produkte mit größeren Renditechancen wie Unternehmens- und Schwellenländeranleihen. Darüber hinaus gewannen Multi-Asset- und Absolute-Return-Produkte sowie Immobilieninvestments an Bedeutung. Diese nutzen institutionelle Kunden, um Portfolios diversifizierter aufzustellen. „Es besteht eine große Nachfrage in allen Bereichen des institutionellen Geschäfts. Dabei stehen vor allem die Themen Diversifikation und Regulierung im Fokus der Investoren“, stellt Reinke fest.

Zudem wurden nachhaltige Lösungen unverändert stark nachgefragt. Durch das weiter wachsende Interesse an nachhaltig gemanagten Fonds ist deren Bestand bei Union Investment in den letzten zwölf Monaten auf rund 30 Mrd. Euro (21 Mrd. Euro) gestiegen. „Damit sind wir in Deutschland der führende Fondsanbieter für nachhaltige Geldanlagen“, konstatiert Reinke.

Neben diesen langfristig angelegten Strategien bedeuten die niedrigen bis negativen Zinsen für einige Investoren einen anhaltenden Handlungsbedarf bei kurzfristig angelegten Geldern. Viele institutionelle Kunden nutzen Geldmarkt- und geldmarktnahe Fonds, um ihre liquiden Assets zu managen. Als Antwort auf diesen Bedarf bietet Union Investment zum Beispiel den UniInstitutionalReserve Plus als einen geldmarktnahen Fonds, der sehr kurzlaufende Unternehmensanleihen oder Floater enthält und mittlerweile auf 4,5 Mrd. Euro (2,2 Mrd. Euro) angewachsen ist.

„Insgesamt blicken wir im institutionellen Geschäft in den ersten sechs Monaten auf ein sehr dynamisches Wachstum. Wir haben sogar den Spitzenwert des ersten Halbjahres 2015 beim Neugeschäft von 9,4 Mrd. Euro übertroffen. Unsere Lösungen werden von genossenschaftlichen und nicht-genossenschaftlichen Kunden im In- und Ausland rege nachgefragt“, sagt Reinke.

Privatkundengeschäft mit unverändert hohem Momentum

Im Neugeschäft mit Privatkunden hat sich der positive Absatztrend der letzten fünf Jahre im ersten Halbjahr 2017 mit 4,1 Mrd. Euro (4,0 Mrd. Euro) fortgesetzt. „Wir erfahren im Privatkundengeschäft seit Jahren einen kontinuierlich hohen Zuspruch und liegen mit unserem Absatzergebnis über unseren Erwartungen“, erklärt Reinke. Absatzfavoriten waren einmal mehr Multi-Asset-Lösungen. Ihnen flossen im ersten Halbjahr netto 3,4 Mrd. Euro (2,7 Mrd. Euro) zu. Davon entfielen 2,4 Mrd. Euro (1,5 Mrd. Euro) auf die sechs PrivatFonds. Stark nachgefragt wurden zudem Offene Immobilienfonds, in die Privatanleger bis Ende Juni 1,0 Mrd. Euro (1,5 Mrd. Euro) anlegten.

„Wir konnten in diesem Jahr in unseren drei zentralen Immobilien-Publikumsfonds nur für wenige Wochen neue Gelder annehmen und haben dabei bewusst auf mehr Neugeschäft verzichtet. Damit sichern wir die hohe Qualität unserer Fonds und die Renditechancen für die Anleger“, erläutert Reinke.

Immer mehr Anleger erkennen zudem die Chancen des ratierlichen Fondssparens für den langfristigen Vermögensaufbau. „Die von uns geforderte und prognostizierte Evolution des Sparens beginnt Wirkung zu zeigen“, so Reinke. Als Ergebnis wuchs bei Union Investment die Zahl der Fondssparverträge in den letzten zwölf Monaten um 34,2 Prozent auf 1.719.000 (1.281.000). „Gefreut hat uns, dass 213.000 Menschen erstmals überhaupt in einen Fonds bei uns investiert haben. Hinzu kommt, dass 90 Prozent der Anleger renditestarke Substanzanlagen wie Aktien-, Misch- und Immobilienfonds favorisieren“, ergänzt Reinke. Durchschnittlich legen Sparer monatlich gut 168 Euro (137 Euro) pro Fondssparplan an, mit zuletzt deutlich steigener Tendenz. Auf gleichem Niveau wie in den Vorjahren wuchs auch wieder das ratierliche Geschäft mit der Riester-Rente. Hier investierten die Sparer im ersten Halbjahr 617 Mio. Euro (665 Mio. Euro).

Kunden kommen aus der Mitte der Gesellschaft

„Unsere vier Fokusthemen ‚Vermögen anlegen‘, ‚Vermögen optimieren‘, Vermögen ansparen‘ und ‚für das Alter vorsorgen‘ dominieren das Neugeschäft mit Privatkunden. Sie beinhalten Lösungen für die grundlegenden Geldanlageprobleme der meisten Menschen“, erklärt Reinke. „Denn unsere Kunden sind keine Kapitalmarktexperten. Es sind Menschen, die in Sachen Geldanlage eine gute Beratung auf Augenhöhe suchen. Als Teil der genossenschaftlichen FinanzGruppe wissen wir, dass es auf eine umfassende Beratung ankommt, die auf dem langjährigen Vertrauen stabiler Kundenbeziehungen beruht“, so Reinke weiter. Er ist sicher, dass Beratung im Niedrigzinsumfeld weiterhin bedeutend bleiben wird.

Die von uns geforderte und prognostizierte Evolution des Sparens beginnt Wirkung zu zeigen.

Hans Joachim Reinke

Vorstandsvorsitzender von Union Investment

Reinke_Zitat

Der typische private Fondssparer hält bei Union Investment Fondsanteile im Wert von durchschnittlich 22.560 Euro; seine durchschnittliche Einmalanlage liegt bei rund 11.500 Euro. „Unsere Kunden kommen zum überwiegenden Teil aus der Mitte der Gesellschaft. Ihr durchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen liegt bei 3.500 Euro. Knapp die Hälfte von ihnen sind Angestellte oder Facharbeiter. Dabei ist ihre Haltung bei der Geldanlage eher konservativ und sicherheitsorientiert“, sagt Reinke.

Gegenüber ihren Kunden sieht sich Union Investment als Treuhänder in einer besonderen Verantwortung. So bringt sich die Fondsgesellschaft aktiv in die Diskussionen über Anlegerschutz und Regulierung ein und ergreift als aktiver Aktionär ihre Stimme für eine gute Unternehmensführung auf zahlreichen Hauptversammlungen von DAX-Konzernen. „‘Wohlstand sichern‘ ist das ökonomische Metathema der heute lebenden Generationen in Deutschland. Dies betrifft die Altersvorsorge und generell die Geldanlage. Wir bauen unseren Kunden Brücken von traditionellen Sparformen hin zu renditeträchtigeren Anlageklassen. Unsere Lösungen, die sich konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten, haben im abgelaufenen Halbjahr einmal mehr zum Erfolg geführt“, resümiert Reinke.

Publikationen und Downloads

PDF herunterladen

Ansprechpartner

Dr. Sinan York Temelli

Dr. Sinan York Temelli

Leiter Pressestelle

Telefon: 069-2567-2935

E-Mail: sinanyork.temelli@union-investment.de

Auch interessant für Sie

Sie wollen mehr über Union Investment erfahren? Dann haben wir weitere interessante Themen für Sie.

Vorsorgeatlas Deutschland: Keine Angst vor der Rente

Wer die Möglichkeiten des Altersvorsorgesystems nutzt, ist gut versorgt - Gesetzliche Rente bleibt auch über das Jahr 2030 hinaus der Grundpfeiler der Altersvorsorge - Vor allem die junge Generation muss jedoch aktiv werden, wenn sie ihren Lebensstandard im Alter sichern will - Studie belegt, dass grundlegende Veränderungen nicht erforderlich sind

  • 10.10.2017

Studie: Anlegerbarometer Fondssparpläne - drittes Quartal 2017

Der Großteil der Anleger glaubt, dass man mit Fondssparplänen aktuell die höchsten Erträge erzielen kann - Die meisten legen im Monat zwischen 100 und 250 Euro zur Seite - Drei von vier Befragten sparen ohne ein konkretes Sparziel

  • 27.09.2017

Studie: Wissen über Geld wichtiger als Wissen zur Gesundheitsvorsorge

Einschätzungen von Experten und Bevölkerung zum Wissensstand bei Finanzbildung liegen weit auseinander - Politik, Lehrer und Eltern sehen sich gegenseitig in der Verantwortung - Schule allein ist nicht die Lösung

  • 25.09.2017
Alle Pressemitteilungen