Unsere Positionierung

Auf Grundlage eines klar definierten Entscheidungsprozesses erarbeitet das Union Investment Committee (UIC) in jedem Monat eine auf das aktuelle Marktumfeld ausgerichtete Kapitalmarktstrategie.

Attraktivität der Anlageklassen

Positionierung des Union Investment Committee

Quelle: Union Investment, Stand: 26.4.2017

Unsere Sicht auf die Anlageklassen

In den vergangenen Monaten wurden die Kapitalmärkte unter anderem von den Wahlversprechen Trumps getragen. Inzwischen sind jedoch ein Großteil seiner politischen Ambitionen im Umsetzungsprozess verloren gegangen, genau wie es mancher schon vor Monaten prophezeit hatte. Aus Zweifeln wird allmählich also die feste Überzeugung, dass vorerst nicht mit einem Fiskalimpuls aus den USA zu rechnen ist. Nichtsdestotrotz kommen leicht bessere Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten, aber vor allem auch aus Europa. Die anhaltende Belebung des Welthandels und der synchron zu beobachtende Aufschwung dürften weiter für Rückenwind sorgen. Von den Notenbanken ist kein Störfeuer zu erwarten. EZB-Chef Draghi bekräftigte jüngst die Absicht, den Euroraum geldpolitisch zu stützen.

  • Aktien: Die Aktienmärkte sind in diesem Jahr bereits gut gelaufen. Aufgrund des global synchronen Wachstums und der positiven Gewinndynamik bei den Unternehmen ist das Kapitalmarktbild unter dem Strich aber anhaltend positiv, so dass zumindest kurzfristig weitere Kurssteigerungen möglich sein sollten.
  • Renten: Wir rechnen unverändert mit steigenden Renditen – dies reflektiert u.a. die Erwartung, dass die Kerninflation wieder anziehen könnte. Der Renditeanstieg dürfte aber geringer ausfallen als noch vor einigen Wochen angenommen. Anleihen aus den Schwellenländern bleiben wegen guter Fundamentaldaten attraktiv. Es gilt aber länderspezifische Risiken, wie jüngst in Brasilien oder Venezuela, zu beachten.
  • Währungen: Ein höheres Wachstumsmomentum in Europa und eine weitere Zinserhöhung in den USA halten sich in etwa die Waage, weshalb keine ausreichende Überzeugung für oder gegen den US-Dollar vorhanden ist.
  • Rohstoffe: Eine wohl steigende Nachfrage und die Förderkürzungen der OPEC-Staaten sprechen trotz der höheren Produktion von US-Schieferöl für anziehende Preise bei Energierohstoffen.

Unsere Umsetzung

Das UIC bleibt in diesem Umfeld bei seiner leicht offensiven Positionierung. Dabei setzt das Gremium weiterhin auf Aktien. Sowohl Papiere aus den Industrie- als auch aus den Schwellenländern werden favorisiert. Innerhalb der Industriestaaten werden Aktien aus Europa bevorzugt, die günstiger bewertet sind als US-Titel. Ebenso steht das UIC Staatsanleihen aus den aufstrebenden Volkswirtschaften positiv gegenüber, während es Papiere aus den Euro-Kernländern skeptisch sieht. Nach wie vor bevorzugt das Gremium Energierohstoffe.

Hinweis: Die Inhalte stellen keine Handlungsempfehlung dar, sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die individuelle, qualifizierte Steuerberatung. Dieses Dokument wurde von der Union Asset Management Holding AG mit Sorgfalt entworfen und hergestellt, dennoch übernimmt Union Investment keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit.

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Das Union Investment Committee (UIC) bündelt die Einschätzungen und Anlageideen des Portfoliomanagements und beschließt die Kapitalmarktstrategie von Union Investment.

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