Unsere Positionierung

Auf Grundlage eines klar definierten Entscheidungsprozesses erarbeitet das Union Investment Committee (UIC) in jedem Monat eine auf das aktuelle Marktumfeld ausgerichtete Kapitalmarktstrategie.

Attraktivität der Anlageklassen

Positionierung des Union Investment Committee

Unsere Sicht auf die Anlageklassen

Das Bild eines weltweit synchronen wirtschaftlichen Aufschwungs wurde in den letzten Wochen weiter gefestigt. Die Einkaufsmanagerindizes speziell im Euroraum sehen sehr positiv aus. Dazu dürfte auch das insgesamt schwache Wahlergebnis der Populisten in den Niederlanden sowie die geringere Wahrscheinlichkeit eines politischen Extremszenarios in Frankreich beigetragen haben. Auch wenn in manchen Bereichen (USA) die „harten“ ökonomischen Fakten den Indikatoren (noch) hinterherhinken, darf man eher eine weitere Dynamisierung der Konjunktur als das Gegenteil erwarten. Positive Auswirkungen hat das insbesondere für Europa und die Schwellenländer, die Nachholbedarf haben.

  • Aktien: Neben dem positiven Makrobild macht vor allem der Blick auf die Gewinnschätzungen der Analysten optimistisch. Erstmals seit Jahren findet sich nicht das typische Muster, dass die Schätzungen zu Jahresbeginn deutlich nach unten korrigiert werden. In nahezu allen Regionen hat sich das Verhältnis von positiven zu negativen Gewinnrevisionen verbessert.
  • Renten: Das sich weiter verbessernde Konjunkturbild der Eurozone und die erwähnten, niedriger eingeschätzten politischen Risiken (Frankreich) könnten die Basis für einen Renditeanstieg von Anleihen der Eurokernzone sein. Vorbehalte sind hier gleichwohl weiter „im Markt“.
  • Währungen: Die Entwicklung des Währungspaares Euro-Dollar war zuletzt etwas überraschend – der Euro legte seit Anfang März um 3,5 Cent zu. Mit dem Erreichen der Parität zwischen Euro und Dollar wird – anders als noch vor einigen Monaten – nicht mehr gerechnet.
  • Rohstoffe: Das Absacken des Ölpreises in der ersten Märzhälfte war eher überraschend. Als Ursache wurden vor allem höhere Lagerbestände ausgemacht. Ein Anziehen der Weltkonjunktur sollte aber für die Rückkehr in die Preisspanne zwischen 55 und 60 US-Dollar pro Barrel sorgen.

Unsere Umsetzung

Das UIC bleibt weiterhin leicht offensiv positioniert. Im Aktienbereich favorisiert das Gremium Papiere aus den Schwellenländern ebenso wie aus den entwickelten Volkswirtschaften. Im Anleihesegment sieht das UIC bei Titeln aus den Kernstaaten der Eurozone etwas weniger Chancen als zuletzt, was unter anderem auf die gute Konjunktur und die nachlassenden politischen Risiken zurückzuführen ist. Mehr Chancen bestehen tendenziell bei Schuldverschreibungen aus den Schwellenländern. Im Segment der Rohstoffe bevorzugt das Gremium nach wie vor Energierohstoffe und Edelmetalle und bei Währungen rechnen wir aktuelle nicht mehr mit einem Erreichen der Parität zum Euro.

Hinweis: Die Inhalte stellen keine Handlungsempfehlung dar, sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die individuelle, qualifizierte Steuerberatung. Dieses Dokument wurde von der Union Asset Management Holding AG mit Sorgfalt entworfen und hergestellt, dennoch übernimmt Union Investment keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit.

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Das Union Investment Committee (UIC) bündelt die Einschätzungen und Anlageideen des Portfoliomanagements und beschließt die Kapitalmarktstrategie von Union Investment.

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