Zahl des Monats

Zahl des Monats: 30,9 Prozent

Frankfurt am Main, den 10. Mai 2022 – 30,9 Prozent: Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im März 2022 im Vergleich zum Vorjahr so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949 gestiegen.

Der Rekordanstieg um 30,9 Prozent im Jahresvergleich spiegelt bereits erste Auswirkungen des Krieges in der Ukraine wider. Größter Treiber für die Verteuerungen war die Energiekomponente. Jene lag im März 83,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Erdgas kostete sogar rund 144,8 Prozent mehr als im März 2021. Die Erzeugerpreise gelten auch als Vorläufer für die Entwicklung der Inflation, die ebenfalls ein Rekordhoch erreicht hat. Konsumenten werden sich auf hohe Preissteigerungen einstellen müssen. Denn der Handel dürfte zumindest einen Teil an die Endverbraucher weitergeben.

Zahl des Monats

Diesen Beitrag teilen:

Weitere Artikel

Zwei Jahre Biden: Eine Bilanz

Zwei Jahre Biden: Eine Bilanz

Am 20. Januar 2021 trat Joe Biden seine vierjährige Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten an. Nun ist Halbzeit und die Zwischenwahlen (Midterms) liegen bereits hinter uns. Wie ist es bisher gelaufen und was ist in den kommenden zwei Jahren noch zu erwarten?

Anleihen aus Schwellenlaendern sind besser als ihr Ruf

Anleihen aus Schwellenlaendern sind besser als ihr Ruf

Sie gelten als problembehaftet und krisenanfällig. Doch damit wird man Anleihen aus Schwellenländern nicht gerecht – Auswahl und Anlagehorizont entscheiden über den Erfolg.

Wie grün ist die Lebensmittelindustrie?

Wie grün ist die Lebensmittelindustrie?

Nach zwei Jahren Coronapause startet am morgigen Freitag erstmals wieder die Internationale Grüne Woche in Berlin. Die großen Lebensmittelkonzerne nutzen das Forum der weltgrößten Ernährungsmesse gern, um neue Geschäftsfelder und innovative Produkte gerade auch im Bereich Nachhaltigkeit zu präsentieren.  Doch wie „grün“ sind die jeweiligen Unternehmen tatsächlich?