Der Deutsche Aktienindex wird 30 Jahre alt - Union Investment gratuliert

30 Jahre DAX: ein Grund zum Feiern

Seit seiner Einführung am 1. Juli 1988 hat der Deutsche Aktienindex (DAX) eine sehr bewegte Geschichte hinter sich. Anlegern brachte er beachtliche Gewinne. Zum 30. Jubiläum gibt Jens Wilhelm, Vorstand von Union Investment mit Verantwortung für das Portfoliomanagement, eine Einschätzung zu den Zukunftsperspektiven des DAX in Bildern:
  • Äußerst wertvoll
     

    Ein Diamant, der von einer Pinzette gehalten wird - so wertvoll ist auch der DAX

     

    Der DAX ist eine Erfolgsgeschichte – trotz einiger Finanz- und Unternehmenskrisen. Am 1. Juli 1988 lag der Gesamtwert aller DAX-Unternehmen bei rund 100 Milliarden Euro. Aktuell bewegt sich der Wert bei knapp 1.200 Milliarden Euro. Die Marktkapitalisierung hat sich damit fast verzwölffacht. Und diese Entwicklung ist laut Jens Wilhelm noch lange nicht am Ende: „Die Welt wird nicht aufhören, Handel zu treiben, die Unternehmen werden weiter Gewinne erzielen, und Anleger werden weiter Aktien kaufen.“

  • Langfristig stabil
     

    DAX-Aktien zu verkaufen war für langfristige Investoren im Rückblick immer ein Fehler.

    Jens Wilhelm, Mitglied des Vorstands von Union Investment

    Wilhelm_Zitat

    „Aktionäre brauchen gute Nerven“, so eine weitverbreitete Börsenweisheit. Doch schaut man auf die Historie, war ausreichend Zeit viel wichtiger. Denn auf Jahressicht konnten sich die Anleger meist über satte Gewinne freuen: In der 30-jährigen Geschichte endeten bis Ende 2017 nur acht Jahre im Minus.
    Ab 14 Jahren Haltedauer gab es in den letzten 30 Jahren keinen Verlustzeitraum.

  • Ertragreich
     

    Kennzahlen zum DAX grafisch aufbereitet

     

    Der DAX bietet alles, was sich Anleger wünschen: eine hohe Rendite von durchschnittlich 8,3% p.a. seit Auflegung und stabile Erträge. Die Dividendenrendite des deutschen Leitindizes liegt derzeit bei jährlich 3,0%. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 haben die DAX-Unternehmen zirka 36 Mrd. € an ihre Aktionäre ausgeschüttet – so viel wie noch nie.

  • Nicht zu teuer?
     

    Ein Mann, der wie ein Superheld gekleidet und mit einem Schutzschild ausgerüstet im Handelssaal der Börse steht - er hält eine plastische DAX Kurve in der Hand

     

    Wie teuer ist eigentlich der DAX, und lohnt ein Einstieg noch? Aktuell* liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei rund 13 und damit unter dem langjährigen Durchschnitt von 15. Gestartet ist der DAX 1988 mit einem KGV von 8. Am günstigsten war der Index am 9. September 2011 mit knapp über 7, am teuersten am 11. Februar 2000 mit einem KGV von rund 33. Den idealen Einstiegzeitpunkt wird man wohl kaum erwischen. Mehr Sicherheit verspricht eine Investition in Raten, zum Beispiel über einen Fondssparplan. So profitiert der Investor vom Durchschnittspreiseffekt und verringert das Timing-Risiko.
     
    * Stand:15.6.2018

  • Ein Basisinvestment
     

    Ein Verlaufs-Chart der DAX-Entwicklung im Vergleich zu MDAX und SDAX

     

    „Mit dem DAX können Anleger in Unternehmen investieren, die sie kennen. Gleichzeitig sind alle Konzerne international aufgestellt. Anleger kaufen eine Eintrittskarte in die Weltwirtschaft ohne Währungsrisiko.“ Daneben bieten die anderen erfolgreichen Indizes der DAX-Familie die Möglichkeit, das Aktienportfolio – etwa mit Blick auf die Branchen – noch breiter aufzustellen. Denn: „Im konjunkturlastigen DAX fehlt es, mit Ausnahme des Software-Konzerns SAP, an großen Technologieunternehmen“, sagt Wilhelm. Ein gezieltes Investment in den TecDAX, oder auch den EuroStoxx50 mit vielen Top-Werten aus der Eurozone kann hier Abhilfe schaffen.

  • Weiterhin erfolgreich
     

    Eine kleine Bullen-Figur steht vor einer steigenden DAX-Kurve

     

    Anleger sollten an DAX-Investments auch in den kommenden Jahren noch viel Freude haben. Die Prognose von Jens Wilhelm zum 50sten Jubiläum: „In 20 Jahren steht der DAX bei rund 32.000 Punkten. Die Steigerung von zirka fünf Prozent pro Jahr halte ich auch angesichts des Niedrigzinsumfeldes für sehr ordentlich.“ Doch Anleger sollten den Punktestand niemals als Qualitätsmaßstab interpretieren. Die Herausforderungen für die deutsche Industrie steigen. Somit wird auch die gezielte Einzeltitelauswahl immer wichtiger.