Solution Architect Patrick Zorn

"The Brain"
von Charles River

Solution Architect Patrick Zorn
schlägt die Brücke zwischen
IT und Portfoliomanagement. 

Vermittler zwischen zwei Welten

Damit Prozesse im Portfoliomanagement reibungslos ablaufen, bedarf es einer funktionierenden IT-Architektur. Patrick Zorn schlägt die Brücke zwischen  Fondsmanagement und IT: als Solution Architect ist er unter anderem für die stete Betreuung und Verbesserung von Charles River zuständig, einem der zentralen Vermögensverwaltungstools des Portfoliomanagements.

Seit seinem ersten Arbeitstag vor mehr als 13 Jahren sind Patrick Zorn und Charles River unzertrennlich. Die beiden verbindet ein lange Historie von technischen Updates, monatlichen Releases, selbst entwickelten Schnittstellen, technischen Herausforderungen und weiteren Besonderheiten. Patrick Zorn betreut mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Anforderungen, die das Portfoliomanagement hinsichtlich der Frontoffice-Plattform an sie heranträgt. Neben Research-Applikationen wie etwa der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsdatenbank SIRIS ist das Vermögensverwaltungstool Charles River eines davon. Technische Probleme müssen schnell bereinigt werden, denn der Finanzmarkt bewegt sich stetig weiter. „In solchen Momenten ist es wichtig, cool zu bleiben und sich nicht dem Druck hinzugeben, bevor man vorschnell handelt“, weiß der erfahrene Solution Architect.

Patrick Zorn

"The Brain" von Charles River

Das Besondere an diesem Tool ist, dass es zwar eine Standardsoftware des Herstellers Charles River ist, aber für Union Investment in unzähligen Releases weiterentwickelt und designt wurde. „Wenn es also zu einem technischen Problem kommt, müssen wir im Support-Team mit dem Hersteller oder unserem Provider herausfinden, an welcher Stelle der Datenfluss unterbrochen ist“, sagt Zorn. Diese komplexe Fragestellung erfordere umfangreiches technisches  Know-how, so der 40-Jährige, der von seinen Kollegen auch liebevoll „The Brain“ von Charles River genannt wird. So diskutiert er mit einem Portfoliomanager sowohl darüber, ob die Formel, aus der sich ein bestimmter Zahlenwert im System errechnet, korrekt ist, als auch, wie sich die nächste Compliance-Anforderungen technisch umsetzen lässt. „Ich habe so viel in der Zusammenarbeit mit dem Hersteller gelernt, dass ich relativ schnell weiß, wie ich ein Problem lösen kann", so Zorn. Wer diesen Job macht, muss nicht nur im Herzen Dienstleister und in der Lage sein, immer den Überblick zu behalten, sondern auch über ein gutes Nervenkostüm verfügen.

Zur Person

Patrick Zorn

Um sich auszutoben, betreibt Patrick Zorn nicht nur viel Sport (Laufen, Rad fahren), sondern begleitet seine Kinder auch ins Schwimmbad oder arbeitet im Garten. Vor seiner Zeit bei Union Investment betreute er drei Jahre lang Logistik-Applikationen bei Lidl. Seine berufliche Laufbahn begann er mit einem dualen Studium bei IBM an der Berufsakademie Mannheim.

Qualität und Timing zählen

Kühlen Kopf zu bewahren ist zum Beispiel maßgeblich, wenn die monatlichen Releases für die Plattform anstehen. „Immerhin arbeiten dort zehn bis 15 Entwickler zusammen, deren Entwicklungen im Vorfeld getestet, vom Fachbereich abgenommen und dann als Ganzes am Releasetermin in Produktion überführt werden müssen“, erklärt der zweifache Familienvater. „Mein Job ist unter anderem die Qualitätskontrolle und dass zum geplanten Termin alles steht.“ Spannend wird es, wenn er eine größere Fachbereichsanforderung umsetzt. „Im Abnahmetest die Anforderung mit entsprechenden Usern zu überprüfen und abzunehmen, ist das eine. Wenn dann 250 Portfoliomanager auf der Produktionsebene zugreifen, muss man mit zig Eventualitäten rechnen.“

Trotz seiner langen Zusammenarbeit mit Charles River begeistert sich Zorn immer wieder dafür, das System voranzubringen. Er ist aber auch für neue Themen und Technologien offen. Big Data und künstliche Intelligenz spielen schließlich auch im Portfoliomanagement eine immer größere Rolle. Auf die Frage, was ihn dabei antreibt, lacht er: „Immer auf’s Neue gefordert zu werden, Lösungen für die vielfältigen Wünsche meiner internen Kunden zu finden, die Komplexität im Griff und die Systeme stabil zu halten.“

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Als Client Service Managerin im Bereich International Business der Union Investment Insti­tutional GmbH kümmert Annika Frilling um die Anfragen internationaler Großanleger. Das Klientel ist anspruchsvoll und die täglichen Kundenanfragen entsprechend vielfältig.