Isabell Zipp, Gruppenleiterin Reporting Gesetzliches Meldewesen

Reporting— alles nur Bürokratie? 

Gruppenleiterin Isabell Zipp
räumt mit den Vorurteilen auf. 

"Alles andere als langweilig"

Reporting — für die einen ein sperriger Begriff, für Union Investment Mitarbeiterin Isabell Zipp eine ebenso spannende wie herausfordernde Aufgabe. Die 35-jährige leitet die Gruppe Reporting Gesetzliches Meldewesen. Hier erzählt sie über ihren facettenreichen Werdegang und was sie an ihrem Job begeistert.

Ihre berufliche Laufbahn startete Isabell Zipp mit einer klassischen Ausbildung bei der Volksbank Aschaffenburg eG. „Ich profitiere heute noch von meiner Banklehre. Damals lernte ich die Sicht des Kunden kennen und verstehen“, sagt sie. Berufsbegleitend ließ sich Zipp zur IHK-geprüften Bankfachwirtin und an der Frankfurt School of Finance and Management zur Bankbetriebswirtin ausbilden. Seit 2013 arbeitet die 35-jährige bei Union Investment im Segment Fondsdienstleistungen, damals fing sie im Datenmanagement an. Als sie 2017 in die Gruppe Anlagegrenzprüfung wechselte, fiel der Startschuss für ihre Karriere im Bereich Reporting.

Anlagegrenzprüfung, die Schutzpolizei der Anleger

An ihre Zeit in der Anlagegrenzprüfung denkt Zipp gerne zurück. „Die Anlagegrenzprüfung ist im Grunde die Schutzpolizei für unsere Anleger“, erklärt sie. Sowohl Ordertätigkeiten des Portfoliomanagements als auch Marktschwankungen können dafür sorgen, dass die vertraglichen und regulatorischen Vorgaben eines Fonds nicht mehr eingehalten werden. „Nehmen wir ein Beispiel: Bei einem Fonds liegt die Grenze für Aktien bei maximal 49 Prozent. Wird diese Grenze überschritten, kommt es zu einer Meldung im System der Anlagegrenzprüfung“, erläutert Zipp. „Dann müssen die Kollegen/innen frühzeitig mit dem Portfoliomanagement in Kontakt treten und eine schnelle Lösung finden.“

Da die Anlagegrenzen auch das Portfoliokonzept eines Fonds widerspiegeln, ist die Gruppe eng verzahnt mit den Marktsegmenten Privatkunden und Institutionelle Kunden. „Mitarbeitende in der Anlagegrenzprüfung müssen die Anforderungen der Marktbereiche verstehen und gedanklich in ihre ,Prüfungswelt‘, die oft sehr technisch ist, übersetzen“, sagt Zipp. Ein breites Know-how in Bezug auf den gesamten Investmentprozess sei dabei wichtig. „Anlagegrenzprüfung mag sperrig klingen, dahinter verbirgt sich aber eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit. Schließlich steht man im engen Austausch mit unterschiedlichen Schnittstellen wie dem Portfoliomanagement, der IT oder dem Risikocontrolling“, erläutert Zipp.

Isabell Zipp
Um einen guten Ausgleich zum Arbeitsalltag zu schaffen, geht Isabell Zipp gerne mit ihrem Vierbeiner Zeus spazieren.

Neue Herausforderungen bestreiten

Im Februar 2021 übernahm Zipp die Leitung der Nachbargruppe Reporting Gesetzliches Meldewesen.  Anstoß für die berufliche Weiterentwicklung gab das Mentoring-Programm von Union Investment, bei dem Nachwuchskräfte von berufserfahrenen Personen gecoacht werden. „Das Programm hat mir gezeigt, welchen Tätigkeiten ich besonders gerne nachgehe und wo mein Weg hinführen kann. Ich habe erkannt, welche Stärken mich auszeichnen“, so Zipp. Ihrer Zeit in der Anlagegrenzprüfung sieht sie mit einem lachenden und einem weinenden Augen nach: „Als Gruppenleiterin bin ich keine fachliche Spezialistin mehr, sondern koordiniere die Spezialisten. Das ist eine Umstellung.“ Acht Personen führend, profitiert sie von ihrer Kommunikationsstärke und ihrem strategischen Denken. "Ich freue mich darauf, die Gruppe zu leiten und weiterzuentwickeln“, so Zipp.

Während in der Anlagegrenzprüfung auch die vertraglichen Kundenrestriktionen der Portfolios im Fokus stehen, sind die Aufgaben im Meldewesen hauptsächlich regulatorisch getrieben. Das Team ist unter anderem zuständig für die Abgabe gesetzlicher Meldungen und Reports für Publikums- und Spezialfonds der Kapitalverwaltungsgesellschaften von Union Investment und hilft, neue regulatorische Anforderungen auf den Weg zu bringen. Während bei der Anlagegrenzprüfung das Portfoliomanagement Hauptansprechpartner ist, steht Zipp nun etwa mit dem Fondsverband BVI und den Volks- und Raiffeisenbanken im Austausch. „Das ist alles andere als langweilig“, findet Zipp. „Zum Schutz der Anleger sind die gesetzlichen Vorgaben in der Finanzbranche äußerst komplex. Man muss über ein sehr gutes Fachwissen verfügen und mit den ständigen regulatorischen Neuerungen Schritt halten.“

Wertschätzender Umgang

Dass ihr der Job viel Freude bereitet, merkt man ihr deutlich an. „Die Art, wie wir hier bei Union Investment zusammenarbeiten, gefällt mir. Natürlich müssen wir alle unseren Job machen, aber zugleich sind wir wertschätzend im Umgang miteinander. Das ist nicht selbstverständlich“, so Zipp. „Außerdem kenne ich kaum einen Arbeitgeber, der so darauf bedacht ist, seinen Mitarbeitenden eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu bieten“, freut sie sich. Da sie seit gut zwei Jahren stolze Hundebesitzerin ist, kann sie dank der Möglichkeit des mobilen Arbeitens die Mittagspause gelegentlich für einen Spaziergang mit dem Vierbeiner nutzen.

Isabell Zipp

Vor ihrer Zeit bei Union Investment absolvierte Isabell Zipp eine Banklehre bei der Volksbank Aschaffenburg eG sowie zwei berufsbegleitende Studiengänge – IHK-geprüfte Bankfachwirtin und Bankbetriebswirtin an der Frankfurt School of Finance and Management.

Nachdem sie ihr Fernweh mit vielen Reisen rund um die Welt gestillt hat, widmen sie und ihr Mann sich ihrem neuen großen Hobby, ihrem Labrador Retriever Zeus.

Mit ihm verbringen sie viel Zeit in der Natur und steuern nun hundeverträgliche Reiseziele innerhalb von Europa an.

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