„Nur gemeinsam macht das Tauchen richtig Spaß“

Miriam Jonitz:

Tauchen ist ihr Ausgleich zur Arbeit

„Nur gemeinsam macht das Tauchen richtig Spaß“

Bei Union Investment arbeitet Miriam Jonitz in der Gruppe strategischer Einkauf. Dort beschäftigt sich die Gruppenleiterin mit unterschiedlichen Themen – unter anderem mit der strategischen Roadmap Einkauf 2022. Teamarbeit spielt für sie eine wichtige Rolle: ob bei der Arbeit, oder wenn die leidenschaftliche Taucherin die Meere erkundet.

Miriam Jonitz

Mit Manta-Rochen durch die Gewässer gleiten, sich inmitten eines großen Fischschwarms wiederfinden oder sich bewegende Weichkorallen beobachten: für Miriam Jonitz ist jeder Tauchgang ein einzigartiges Erlebnis. Das erste Mal tauchte Jonitz bereits im Jahr 2003. „Die Unterwasserwelt faszinierte mich sehr. Durch das Tauchen lernte ich eine ganz neue Welt mit anderen Farben und fremden Lebensformen kennen“, sagt sie.

Schritt für Schritt

Ihre erste Tauchausbildung absolvierte sie im Alter von 16 Jahren, bevor sie 2019 den „Advanced Open-Water“ Schein machte. Bei diesem Schein geht es darum, seine Tauchfertigkeiten zu erweitern. Geübt wird zu diesem Zweck das Navigieren, das Strömungstauchen und das Tieftauchen. Außerdem berechtigt der Schein zu Tauchgängen bis zu einer Tiefe von 30 Metern.

„Für mich war der „Rescue Diver“-Kurs bis jetzt jedoch der lehrreichste Tauchkurs“, erinnert sie sich. Diesen absolvierte Jonitz im letzten Sommer bei einer Frankfurter Tauchschule. Dort wurde geübt, wie Taucher in einer kritischen Tauchsituation vorgehen müssen. „Das Training hat zusammen mit der Gruppe und den Kursleitern sehr viel Spaß gemacht“, erzählt sie.

Besondere Orte und neue Pläne

Als ihre Lieblings-Tauchspots bezeichnet Jonitz die Malediven und das Rote Meer. Sowohl die bunte Korallenwelt als auch die Unterwasserfauna faszinierten sie hier besonders. „Der negative menschliche Einfluss war dort jedoch besonders erkennbar, zum Beispiel durch Korallenbleiche, Riffzerstörungen und einer großen Menge an Plastikmüll“, betont Jonitz. Nicht selten wurden Tauchgänge mit gesammeltem Müll, Fischernetzen und sogar Benzinkanistern beendet. „Das ruft ein starkes Unverständnis hervor. Gleichzeitig war aber auch zu sehen, dass sich die Natur unter Wasser und das Korallenwachstum erholt“, berichtet sie.

Für die Gruppenleiterin bietet jeder Tauchgang besondere Momente. „Einmal schwebte ich beim Sonnenaufgang inmitten eines Schwarms von Blaustreifen-Schnappern, ein anderes Mal verbrachte ich eine Stunde mit spielenden Manta-Rochen oder ich beobachtete während eines Strömungstauchgangs die Atmung der Weichkorallen“, erinnert sie sich. Zudem soll die langsame Bewegung im Wasser die Aufmerksamkeit auf die kleinen Dinge lenken, die sich im Riff verstecken.

Miriam Jonitz
Der ca. 8 Meter lange Walhai ist in tropischen bis subtropischen Meeren auffindbar.

Ein unvergessliche Begegnung machte Jonitz mit einem Walhai – dem größten Fisch der Welt. „Der Riese der Meere kam aus dem tiefblauen Wasser auf mich zu, schwamm unbekümmert einige Minuten neben mir am Riff entlang und kehrte danach wieder in die Tiefe zurück“, erzählt Jonitz. „Das war ein Gänsehaut-Moment!“

Ihre Bucket-List ist auch schon ausgefüllt. „Ich würde gerne einmal Socorro entdecken – eine Insel im Pazifik, die aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage und der besonders vielfältigen Unterwasserwelt bekannt ist“, schwärmt sie.

Das Tauchen als Freizeitbeschäftigung

Als Warmwasser-Taucherin kann Jonitz nicht so häufig tauchen, wie sie gerne würde. „Zusätzlich sind durch die Pandemie einige Tauchpläne entfallen“, sagt sie. Aber auch in Deutschland nutzt sie die Möglichkeiten: Jonitz ist beispielsweise bei den „Wasserflöhen“ aktiv, einer inklusiven Tauchgruppe des VSG Darmstadt.

„Im Verein tauchen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammen“, erzählt sie. Hier nimmt sie regelmäßig am Tauchtraining im Schwimmbad teil, wo es bei den Übungen besonders um Spiel und Spaß geht.

Der Ausgleich zur Arbeit

Zwar lässt sich ihr Lieblingssport nicht direkt mit dem Beruf verbinden – doch beim Tauchen werden Kompetenzen trainiert, die auch am Arbeitsplatz von Nutzen sind. „Beispielweise ist es sowohl im Büro als auch im Wasser entscheidend, in schwierigen Situation einen kühlen Kopf zu bewahren“, sagt sie.

Eine Fähigkeit ist beim Tauchen zudem besonders relevant: Zusammenarbeit. „Alleine getaucht wird nie, sondern mindestens zu zweit“, erklärt Jonitz. Es wird gegenseitig aufeinander geachtet: zum Beispiel wird das Tempo angeglichen, sodass die Taucher zusammen bleiben. „Nur gemeinsam machen das Tauchen und Entdecken so richtig Spaß – wie es bei der Arbeit auch sein sollte!“, betont Jonitz. Teamwork ist für Jonitz ein wichtiger Teil ihres Berufsalltags.

  • Miriam Jonitz
    Der auffällige Schwarm von Blaustreifen-Schnappern.
  • Miriam Jonitz
    Ein verspielter Manta-Rochen.

Die Arbeit im Strategischen Einkauf stellt Jonitz täglich vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Die Gruppe unterstützt, berät und betreut die internen Kunden u.a. bei der Schaffung von Wettbewerb durch Ausschreibungen und durch die Steuerung des Lieferanten- und Warengruppenportfolios sowie bei fachlichen Fragen zum Bestellprozess.

„Darüber hinaus führen wir Bedarfsplanungsgespräche mit den Segmenten und Stäben, um deren Unterstützungsbedarf bei Beschaffungsaktivitäten möglichst frühzeitig erkennen zu können“, sagt Jonitz.

Zu den aktuellen Themen gehört auch die Strategische Roadmap Einkauf 2022 und das damit verbundene Projekt zur Einführung des neuen Beschaffungssystems SAP Ariba. „Hierbei arbeiten wir eng mit der IT und mit den verschiedenen Stakeholdern in den Fachbereichen zusammen.“

Der Gruppenleiterin bereitet es besonders viel Spaß, sich mit neuen Themen auseinander zu setzen und Neues zu erlernen. „Ähnlich wie beim Tauchen scheue ich Herausforderungen nicht.“

Miriam Jonitz

Zur Person

Miriam Jonitz arbeitet seit März 2021 als Gruppenleiterin in der Gruppe Strategischer Einkauf bei Union Investment, zuvor war sie ein Jahr in derselben Gruppe als IT-Lizenzmanagerin tätig. Vorher arbeitete Jonitz im Bereich Software Asset Management als Beraterin und Lizenzprüferin bei KMPG und Deloitte. Studiert hat sie Informationsrecht in Darmstadt und Intellectual Property Law in London mit Schwerpunkt Lizenz- und Vertrags-, Marken- und Datenschutzrecht. Jonitz wurde in Darmstadt geboren und lebt nun in Frankfurt am Main.

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