Die nachhaltige Transformation der Wirtschaft

Eine bessere Zukunft mit dem KinderZukunftsFonds

Der grüne Faden im Gespräch mit Michael Flaschka

Willkommen beim Grünen Faden!

Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem Nachhaltigkeit heute keine Rolle spielt. Im Privaten wissen wir mittlerweile, wie man ohne Plastiktüten die Einkäufe nach Hause bringt, dass günstige Fast Fashion durchaus einen sehr hohen Preis hat und wie hoch der eigene CO2 Fußabdruck ausfällt. 

Aber wie sieht das bei Unternehmen aus? Was bedeutet es, wenn sich ein Unternehmen zu Nachhaltigkeit bekennt? Union Investment beschäftigt sich bereits seit über 30 Jahren intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit. Aspekte wie Langfristigkeit, Kundenorientierung, Partnerschaftlichkeit und regionale Verankerung sind Grundlagen der Nachhaltigkeit und auch der genossenschaftlichen Idee, die uns und unsere Partner, die Volksbanken Raiffeisenbanken, leitet. Als Unternehmen und als aktiver Investor betrachten wir Nachhaltigkeit in ihrer gesamten Dimension: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Das Thema ist in allen Bereichen von Union Investment verankert, denn verantwortungsvolles, ressourcenschonendes und soziales Handeln bestimmt unsere täglichen Prozesse. Kurzum: Wir setzen Nachhaltigkeit ganzheitlich um. Und das ganz gleich, in welcher Rolle wir unterwegs sind: als Asset Manager, Partner, Auftraggeber oder Arbeitgeber ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Wort, sondern ein Prinzip, nach dem wir handeln.

Was das konkret bedeutet, zeigt die Artikelserie „Der grüne Faden“. Hier erzählen Mitarbeitende wie sie das Thema Nachhaltigkeit in ihrem Arbeitsalltag begleitet und was Nachhaltigkeit für sie, ganz persönlich bedeutet. 

Drei Fragen an Herrn Flaschka

Michael Flaschka ist Portfoliomanger bei Union Investment und kümmert sich um Spezial- und Publikumsfonds mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit.

Eine Geldanlage, die neben ambitionierten ESG-Zielen zusätzlich den Aspekt der Menschen- und Kinderrechte in den Fokus stellt – das ist der Ansatz, den der KinderZukunftsFonds verfolgt. Was bedeutet das ganz konkret?

Das ist in der Tat nicht so einfach greifbar, denn börsennotierte Unternehmen, die sich ausschließlich dem Thema Kinderzukunft widmen, gibt es nicht. Von daher wird jedes potenzielle Investment neben der Prüfung von Nachhaltigkeit und Ertragserwartung dem sogenannten „Kinderrechte-Basis-Check“ unterzogen. Dabei müssen die Unternehmen und Staaten nachweisen, dass sie die Achtung der Kinderrechte und die Förderung einer lebenswerten Zukunft gewährleisten. Zudem muss das Verbot der Kinderarbeit explizit im Unternehmenskodex erwähnt sein. Auch müssen die Unternehmen den UN Global Compact, die weltweit größte und wichtigste Initiative für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung sowie die ILO Kernarbeitsnormen anerkennen.


"Wir älteren Erwachsenen sind häufig viel zu weit weg von den Sorgen und Nöten der Jugendlichen."

Michael Flaschka, Portfoliomanager

Wie kamen Sie auf die Idee ein solches Produkt zu entwickeln?

Unsere Fondspartner KD Bank und die Kindernothilfe kamen auf uns zu mit der Frage, ob und wie das Thema Kinderzukunft über ein Kapitalmarktprodukt am besten umgesetzt werden kann. Das war für uns eine neue Herausforderung und Erweiterung unseres damaligen Spektrums. Heute fließt unser Kapitalmarkt- und ESG-Analyse Know-How in das Produkt ein, während die Kindernothilfe als NGO und die KD Bank zur inhaltlichen Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Kriterienkatalogs beitragen.

Um Unternehmen auszuwählen, in welche der KinderZukunftsFonds investiert, wurde ein Kriterienausschuss ins Leben gerufen. Zusätzlich gibt es einen Jugendbeirat, der sich aus zehn jungen Menschen im Alter von 16 bis 22 Jahren zusammensetzt – welche Impulse erhoffen Sie sich von ihnen?

Wir älteren Erwachsenen sind häufig viel zu weit weg von den Sorgen und Nöten der Jugendlichen. Daher eröffnet uns der Austausch mit dem Jugendbeirat neue Sichtweisen und essenziell wichtige Erkenntnisse für die Belange derjenigen, deren Zukunft stark von den Entscheidungen von heute beeinflusst werden.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Sie persönlich, Herr Flaschka?

„Vor allem die Umweltaspekte liegen mir am Herzen. Ich verzichte so weit möglich auf den PKW, kurze Strecken versuche ich grundsätzlich mit dem Rad zu absolvieren. Und ich bin ein erklärter Gegner der Wegwerfgesellschaft: Bei der Kleidung muss ich nicht jedem Modetrend hinterherlaufen und den Kleiderschrank jede Saison austauschen. Bei Lebensmitteln ist das Wegwerfen für mich ein absolutes Tabu.“

Michael Flaschka ist nach Bankausbildung, Wirtschaftsstudium und mehrjährigen Stationen bei der Dresdner Bank und der BHF-Bank seit 2001 im Portfoliomanagement für gemischte Mandate bei Union Investment tätig. Dort managt er Spezial- und Publikumsfonds mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit (u. a. auch den FairWorldFonds). Darüber hinaus ist er Mitglied im ESG Committee von Union Investment.

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