Nachhaltige Immobilien

Gebäude mit Weitblick

Auch bei unseren Immobilien-Investments sind uns eine stabile Wertentwicklung, Umweltschutz und soziale Verantwortung wichtig

Nachhaltiges Immobilienmanagement

Der Immobilienbereich von Union Investment hat Nachhaltigkeit bereits seit über zehn Jahren in seine Geschäftsstrategie integriert. Unsere Experten optimieren das Immobilienportfolio von Union Investment seitdem laufend unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und ökonomischer Kriterien.

Klimaneutraler Immobilienbestand bis 2050

Das im Jahr 2015 in Paris verabschiedete globale Klimaschutzabkommen gibt vor, Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um mindestens 55 Prozent zu senken. Vor diesem Hintergrund hat Union Investment ihren 2009 erstmals durchgeführten Sustainable Investment Check (SI-Check) 2018 überarbeitet und die sogenannte „Manage to Green“-Strategie eingeführt, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 systematisch zu erreichen.

Der Sustainable Investment Check (SI-Check) ist ein intern entwickeltes Instrument, mit dem Immobilien qualitativ bewertet werden können. Das Verfahren ermöglicht die Identifikation von Optimierungspotenzialen der Immobilien, etwa beim Energie- und Wasserverbrauch.

Der SI-Check kommt bei Union Investment vor jedem Ankauf einer Gewerbeimmobilie zum Einsatz. Darüber hinaus wird die Prüfung bei Bestandsgebäuden jährlich wiederholt, um Potenzial für eine kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeits-Performance von Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Logistikimmobilien aufzuzeigen.

Messbare Nachhaltigkeit

Seit Anfang 2020 wirkt Union Investment bei der Initiative „ESG Circle of Real Estate“ (ECORE) an der Entwicklung eines Branchenstandards zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilien und Portfolios mit. Die Grundlage des neuen Scoringmodells ist das im Jahr 2019 von Union Investment eingeführte Nachhaltigkeitslabel „atmosphere“.

Anhand einer Punkteskala von null bis 100 können Mieter und Anleger erkennen, zu wieviel Prozent eine Immobilie oder ein Portfolio die sogenannten Environmental-, Social- und Governance (ESG)-Kriterien erfüllt. Dabei werden bereits die Taxonomie-Kriterien des Action Plan on Sustainable Finance der EU und die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens berücksichtigt.

 

Das Scoring-Modell ist ein ganzheitlicher Kriterienkatalog, der aus den drei Clustern, „Governance“, „Verbräuche und Emissionen“ sowie „Asset Check“ besteht.

Im „Cluster I – Governance“ werden Nachhaltigkeit und Management im Portfolio, Kommunikation und externe Qualitätssicherung (zum Beispiel Nachweise, Ratings) unter die Lupe genommen. Analysiert wird unter anderem, ob Mieterausschlusskriterien angewendet oder grüne Mietverträge abgeschlossen wurden.

Im „Cluster II – Verbräuche und Emissionen“ sind die zentralen Themen Energieverbrauch, CO2-Emissionen, Wasserverbrauch und Abfallaufkommen sowie die Bewertung „Paris-Ready“, also der Abgleich mit den Zieldaten des Klimaschutzabkommens bis zum Jahr 2030).

Das „Cluster III – Asset Check“ umfasst acht qualitative Themenfelder: Gebäudeautomation, Hülle und Technik, Ressourcen, Nutzerkomfort, Ökonomie, Lage, Maßnahmen im Betrieb sowie Zukunftsfähigkeit. Das Ergebnis des Scorings zeigt einerseits, wo sich die jeweilige Liegenschaft beziehungsweise das Immobilienportfolio in Sachen ESG befindet und zeigt andererseits Potenziale und Maßnahmen auf, um die entsprechenden Ziele zu erreichen.

 

Das Open-Source-Modell liefert damit einen konkreten Fahrplan, mit welchen Maßnahmen, die jeweiligen ESG-Ziele erreicht werden können. Das ECORE-Scoringmodell hat also einen ganz konkreten Nutzen für jeden Investor, Anleger und Nutzer. Darüber hinaus macht es die Nachhaltigkeits-Performance auch innerhalb der jeweiligen PeerGroup vergleichbar – und das alles bei adäquatem Aufwand.

 

Mehr zum Thema finden Sie auf unserer Immobilienseite.

Auch interessant für Sie

Nachhaltigkeitsportal Immobilien

Nachhaltigkeitsportal Immobilien

In unserem Portal finden Anleger, Immobilienbenutzer, Dienstleister und alle Interessierten fundierte Hintergründe zum Megatrend Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche.

Verantwortung in der Immobilienbranche

Verantwortung in der Immobilienbranche

An unserem Standort Hamburg engagieren wir uns sozial und setzen uns insbesondere ein für die Bildung von Kindern und Jugendlichen. Über unsere Tätigkeiten in Verbänden und Netzwerken unterstützen wir diverse Corporate Social Responsibility-Aktivitäten.