Wir engagieren uns in Initiativen und Verbänden. Damit treiben wir die Akzeptanz und die Umsetzung nachhaltiger Grundsätze bei der Kapitalanlage aktiv voran.

Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender

Reinke Zitat neu

Mitgliedschaften und Initiativen

Als einer der größten Asset Manager Deutschlands sind wir uns der Verantwortung gegenüber unseren Anlegern und der Gesellschaft bewusst. Hier eine Auswahl unserer Mitgliedschaften. 
PRI- Principles for Responsible Investment

PRI- Principles for Responsible Investment

Die Principles for Responsible Investment sind sechs Prinzipien, die von internationalen institutionellen Investoren unter Federführung der UNEP Finance Initiative und des UN Global Compact erarbeitet worden sind. Diese sechs Prinzipien dienen als Handlungsfaden für Investoren, um den Einfluss von verantwortungsbewussten Investieren nachzuvollziehen und bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen. Unterstützer dieser Initiative verpflichten sich, diese sechs Prinzipien zu halten. Die Prinzipien werden dabei als Korsett gesehen, um die 10 Grundsätze des UN-Global Compact in die individuellen Investmentstrategien der Unterstützer zu implementieren. Union Investment hat sich im Jahr 2010 zu diesen Prinzipien bekannt.

  1. Wir werden ESG*-Themen in die Analyse- und Entscheidungsprozesse im Investmentbereich einbeziehen.
  2. Wir werden ESG*-Themen in unsere Aktionärspolitik und -praxis einbeziehen.
  3. Wir werden eine angemessene Offenlegung in Bezug auf ESG*-Themen bei den Unternehmen und Körperschaften fordern, in die wir investieren.
  4. Wir werden die Akzeptanz und die Umsetzung dieser Grundsätze in der Investmentbranche vorantreiben.
  5. Wir werden zusammenarbeiten, um unsere Wirksamkeit bei der Umsetzung dieser Grundsätze zu steigern.
  6. Wir werden über unsere Aktivitäten und unsere Fortschritte bei der Anwendung der Grundsätze Bericht erstatten.
  1. * ESG steht für „Environmental, Social and Corporate Governance”
UN PRI SDG Active Ownership Working Group

UN PRI SDG Active Ownership Working Group

Traditionellere Ansätze für aktives Aktionärstum (Engagement und Stimmrechtsvertretung) konzentrierten sich in erster Linie auf die Verfahren und Prozesse der Unternehmen zur angemessenen Steuerung von ESG-Risiken. In welcher Weise werden sich Engagement-Aktivitäten im Rahmen des aktiven Aktionärstums durch die Integration der SDGs entwickeln? Da es bei den SDGs nicht nur darum geht, ESG-Risiken zu vermeiden und zu mindern, sondern auch positive Ergebnisse für die Gesellschaft zu erzielen, könnten Engagement-Aktivitäten aus SDG-Perspektive ihren Fokus auf Chancen aus neuen, nachhaltigen Geschäftsmodellen legen. Dazu gehört zwangsläufig auch der Einsatz anderer Instrumente und Erfolgsmessungen.
Climate Action 100+

Climate Action 100+

Climate Action 100+ ist eine auf fünf Jahre angelegte Initiative, die von Investoren geleitet wird, um systematisch bedeutende Kohlenstoffdioxidemittenten und andere weltweit agierende Unternehmen beim Vorantreiben der Energiewende und der Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens einzubinden. Die beteiligten Investoren fordern Unternehmen auf, Emissionen einzudämmen, den Klimawandel stärker bei der Unternehmensführung zu thematisieren und Berichterstattungen zu klimabezogenen Finanzrisiken weiterzuentwickeln.

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

Die Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD) wurde vom Finanzstabilitätsrat (FSB) mit dem Ziel gegründet, eine freiwillige und einheitliche Berichterstattung für klimabezogene Finanzrisiken zu entwickeln. Die konsistente Berichterstattung ermöglicht es Unternehmen, entscheidungsrelevante Informationen an Investoren, Kreditgeber, Versicherer und andere Interessensgruppen weiterzugeben. Durch den Zugang zu vergleichbaren und zuverlässigen Daten soll eine verbesserte Bewertung, Bepreisung und Steuerung von klimabezogenen Finanzrisiken ermöglicht werden.

Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten eV (VfU)

Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten eV (VfU)

Der VfU ist ein 1995 gegründetes Netzwerk von Sustainable Finance Professionals aus aktuell 49 Finanz-Unternehmen (Banken, Versicherungen, Kapitalanlage-Gesellschaften und entsprechende Verbände).

Das zentrale Anliegen des VfU besteht in der Förderung und Verbreitung von „Sustainable Finance“, verstanden - in Übereinstimmung mit der Definition des UN Environment Programm (UNEP) - als „ein umfassender Ansatz zum Management der ökonomischen, sozialen und umweltbezogenen Dimensionen des Finanzgeschäfts, um einen substantiellen Fortschritt in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung zu ermöglichen“ (UNEP, 2017).

Dafür bietet der VfU Finanzdienstleistern eine Plattform, auf der sie in verschiedenen Formaten Sustainable Finance Wissen und Know-How erwerben, austauschen, generieren und vertiefen können.

Zentraler Immobilienausschuss (ZIA)

Zentraler Immobilienausschuss (ZIA)

Der ZIA ist der einzige Verband, der Immobilien- und Kapitalmarkt verbindet. Als Mitglied des ZIA leistet auch Union Investment einen Beitrag dazu, Transparenz und Professionalität der Immobilienwirtschaft zu stärken und das Image der Branche zu verbessern. Wir arbeiten daher aktiv in verschiedenen Arbeitsgruppen, Gremien und Ausschüssen mit, wie z.B. dem Ausschuss CSR oder dem Arbeitskreis Quartier & Portfolio.

Mitgliedschaften und Initiativen DGNB

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB eV)

DGNB, das steht für Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Als Non-Profit-Organisation mit Sitz in Stuttgart setzt sich die DGNB seit ihrer Gründung im Jahr 2007 für nachweislich gute Gebäude, lebenswerte Quartiere, kurzum für eine zukunftsfähige gebaute Umwelt ein. Ziel ist die Transformation des Bau- und Immobilienmarktes hin zu einem angemessenen Qualitätsverständnis als Grundlage für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln.

Forum Nachhaltige Geldanlagen

Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) ist seit 2001 der Fachverband für Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz. Er hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelle und umfassende Informationen der breiten Öffentlichkeit sowie der Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung zu stellen und dadurch die Bekanntheit nachhaltiger Geldanlagen in der Finanzbranche und Öffentlichkeit zu steigern. Dadurch soll die Vernetzung der relevanten Akteure gesteigert werden und der positive Lenkungseffekt nachhaltiger Geldanlagen für Gesellschaft und Umwelt aufgezeigt werden. Zugleich soll bei der Gestaltung der politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mitgewirkt werden.

Union Investment ist seit 2010 aktives Mitglied im Forum Nachhaltige Geldanlagen.

UN Global Compact

Die Vision des UN Global Compact ist es, den Weg zu einer nachhaltigen und integrativen Weltwirtschaft, die dauerhafte Vorteile für Menschen, Gemeinschaften und Märkte liefert, zu bereiten. Der UN Global Compact unterstützt Unternehmen, ihre Geschäfte verantwortungsvoll durchzuführen, indem sie in ihren Strategien und Operationen mit zehn Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung beachten sowie strategische Maßnahmen zu unternehmen, um breitere gesellschaftliche Ziele wie z.B. die UN Sustainable Development Goals, mit dem Schwerpunkt auf Zusammenarbeit und Innovation zu erfüllen.