Union Investment versteht sich als aktiver Aktionär
Anleger erwarten heute zu Recht, dass ihr Fondsmanagement die Prozesse in Aktiengesellschaften kritisch hinterfragt. Infolge der Krise der internationalen Finanzmärkte richtet sich das Augenmerk insbesondere auf Union Investment nimmt die Rolle als aktiver Aktionär ernst. Wir sind überzeugt davon, dass gut entwickelte Aufsichtsstrukturen die Corporate Governance in Unternehmen stärken. Verantwortliches Asset Management heißt für uns, einen Beitrag zum Risikomanagement zu leisten. Unser Ziel ist dabei, die Unternehmensleitung für die Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens zu sensibilisieren und so Governance-Risiken zu reduzieren. | |
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Deshalb suchen wir kontinuierlich den Dialog mit der Führungsebene und ausgesuchten Spezialisten der Unternehmen, in die unsere Kunden investieren. In regelmäßigen Treffen mit dem Management sprechen unsere Fondsmanager kontroverse Themen offen an. Sie hinterfragen, wie konsequent die Unternehmen etwa CO2-Emissionen reduzieren oder wie sie gesellschaftliche Vielfalt in ihrer Geschäftspolitik berücksichtigen. Wir begrüßen zudem ausdrücklich die Stakeholder-Dialoge, die immer mehr Aktiengesellschaften veranstalten, und beteiligen uns daran. |
Auf Hauptversammlungen Präsenz zu zeigen verstehen wir als Basis professioneller Interessenvertretung für unsere Anleger. Deshalb führt unser Portfoliomanagement aktiv einen konstruktiven Dialog mit allen deutschen und im Euro Stoxx 50 enthaltenen Unternehmen. Soweit Union Investment über genügend Anteile verfügt, verfolgen wir die gleiche Strategie auch außerhalb Europas. Auf der Grundlage etablierter Branchennormen wie Corporate Governance-Kodizes und BVI-Richtlinien haben wir ein klares Regelwerk für unser Abstimmungsverhalten entwickelt. | |



