Union Investment

Hilfe leisten – praxisbezogen und ganz konkret

Jedes Jahr machen sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf und helfen denjenigen Menschen in
unserer Gesellschaft, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Die einzelnen Projekte sind dabei
so unterschiedlich wie die Sorgen und Schicksale der Menschen. Exemplarisch sind nachfolgend zwei der
über 100 Projekte beschrieben:

Neue Chance auf einen Ausbildungsplatz

Unwissenheit und mangelnde Vorbereitung auf das Berufsleben sind unter Erstbewerbern weit verbreitet, weiß unsere Personalabteilung. 14 Mitarbeiter von Union Investment besuchten eine Haupt- und Realschule in Wiesbaden um die Situation der Schüler näher kennen zu lernen. Die Kollegen wollen konkrete Hilfe

leisten und die Schüler dabei unterstützen, mit der richtigen Strategie die ersten Schritte auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu gehen. Die „Bewerbungs-Fachleute“ sprechen in Gruppen und einzeln mit den Schülern. Bewerbungsunterlagen werden durchgesehen, Alternativen bei der Berufswahl diskutiert und Vorstellungsgespräche simuliert. Dankend nehmen die Schüler das Angebot an. Die Mitarbeiter von Union Investment sind sehr beeindruckt von der Einstellung, mit der die Schüler hier angetreten sind:

„Das Klima in den Arbeitsgruppen ist offen und konzentriert. Es herrschen keine Berührungsängste, stattdessen wird lösungsorientiert an den vorhandenen Problemen gearbeitet. Man merkt den jungen Leuten einfach an, dass sie wirklich den Willen haben, ihre Ausgangslage zu verbessern“, so eine Mitarbeiterin.

Am Ende des Tages ist allen Beteiligten klar, dass man sich hier nicht einfach mit guten Wünschen für die Zukunft verabschieden kann. Stattdessen möchten die Mitarbeiter gerne den Kontakt mit den Schülern aufrechterhalten und sich danach erkundigen, wie es bei den anstehenden Bewerbungen gelaufen ist.

Stapellauf für die „Dicke Dora“

Es liegt Raureif auf Frankfurt am Main, als die Teilnehmer des „mitMenschen“-Projekts in der Wiesenhüttenstraße um 9:00 Uhr in den Bus steigen, um nach Mainz zu fahren. Die Aufgabe des heutigen Tages: der Bau eines Spielschiffs in einer Ganztagsgrundschule.

Der verantwortliche Sozialpädagoge begrüßt die zehn freiwilligen Helfer herzlich und erklärt ihnen den Hintergrund des heutigen Projekts: Der Raum für die betreuten Grundschulkinder ist einfach zu klein. Es gibt zu wenig Rückzugsmöglichkeiten und nicht genug Abwechslung. Konflikte sind vorprogrammiert. Um Platz zu schaffen, kam die Idee auf, eine zweite Spielebene einzurichten. „Die Kinder waren von unserem Vorschlag total begeistert und wünschten sich eine Kuschelecke im Bauch eines Schiffs“, so der Pädagoge. „Aus eigenen Mitteln hätten wir das nicht geschafft, aber mit dieser Aktion klappt es endlich.“

Der Schreinermeister von einer ortsansässigen Firma ist heute als technischer Koordinator mit dabei und erzählt, dass er auf Basis des Bauplans in den vergangenen drei Tagen die 15 Einzelteile für das Schiff schon vorgefertigt hat. „Alles liegt im Auto bereit. Von mir aus können wir starten“, ruft er in die Runde. Schnell füllt sich der Pausenraum mit Hammer-, Bohr- und Schleifgeräuschen. „Klasse Teamwork und ein Riesenspaß“,
bestätigt ein Mitarbeiter von Union Investment das Engagement der Helfertruppe.

Um 16 Uhr ist es endlich so weit. Vier Kinder haben noch schnell ihre mitgebrachten Seemanns-Outfits angezogen und stehen nun vor ihrem neuen Schiff. Kai, eine Mitschülerin, hält die Einweihungsrede. „Dicke Dora sollst du heißen“, erklärt die Kleine. Dann wird das goldene Band zerschnitten. Die Kinder entern unter lautem Jubel die Schiffsbrücke und strahlen vom oberen Deck.

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