Union Investment
[an error occurred while processing this directive]

Kunst bei Union Investment

Geschichte der Sammlung von Union Investment

 

Zeitgenössische Kunst am Arbeitsplatz*

Das "Unternehmen Kunst" - ausgewählten Werken zeitgenössischer Künstler einen festen Platz in der Union lnvestment einzuräumen - nahm 1993 seinen Anfang. Nicht die Ausstattung, sondern die Auseinandersetzung mit Kunst, der diskursive und nicht der dekorative Aspekt der Kunst standen im Vordergrund dieses Vorhabens.

Raum zu schaffen für die Kunst bedeutet zunächst, eine intensive Beziehung zur Kunst am Arbeitsplatz zu entwickeln:
Arbeiten deutscher bzw. in Deutschland arbeitender Künstler, die das breite Spektrum der Kunst der letzten zwanzig Jahre repräsentieren, wurden im Rahmen einer vierzehntägigen Ausstellung den Mitarbeitern vorgestellt. Ihnen oblag die Entscheidung, anhand von Originalen, Abbildungen, Werkbeschreibungen und Biographien jeweils einen Künstler für ihre Etage auszuwählen. Dieses Verfahren und der damit verbundene "Einigungszwang" regte eine Diskussion über Tendenzen der Gegenwartskunst und deren Integration in den Arbeitsalltag an. Im Gegenzug erhielt die Gleichartigkeit der Innenarchitektur durch den von den Mitarbeitern ausgewählten Künstler ein individuelles Gesicht.

Im Frankfurter Gebäude von Union Investment eröffnet sich das vielgesichtige Spektrum gegenwärtiger künstlerischer Ausdrucksformen. Die Kunst bildet eine autonome Welt innerhalb der Arbeitswelt und wirkt doch in sie hinein. Aus dem Vorbeigehen kann ein Stehenbleiben, aus der Anschauung eine intensive Auseinandersetzung mit der Kunst werden. So verschieden die Künstler, so verschieden die angewandten Techniken: Aquarell, Öl, Collage, Lithographie und Siebdruck. Was Künstler und Werk eint, ist die Suche nach einer Bildsprache, die den gesellschaftlichen und malerischen Problemen ihrer Zeit entspricht - unbelastet von den Vorgaben eines internationalen Stils.

War das Kunstschaffen in Deutschland in den Nachkriegsjahren zunächst vom vehementen Streit um Gegenständlichkeit und Abstraktion geprägt, kam aus Frankreich und den USA die Vorgabe einer geradlinigen Entwicklung - vom Impressionismus über den Expressionismus zu Abstraktion und Tachismus. Dieser Eindimensionalität wurden, beispielsweise mit der Pop-Art, Ausdrucksformen entgegengestellt, die den Gegenstand wieder rehabiltierten. Das Wort vom Pluralismus machte die Runde und bestimmt seither die Diskussion.

 

zur Auswahl der Künstler

 

 

Börse

Kontakt

  • E-Mail
  • Kontaktadresse
  • Bank suchen
Telefon
(montags–freitags 7:30–20:00 Uhr):
069 58998 6060
Telefax: 069 58998 9000